Umweltpolitik: Die Grünen sind noch nicht radikal genug
Die Grünen sind keine wirtschaftsfeindlichen Verbotsfans, ist Gastautor Felix Ekardt überzeugt. Ihre Forderungen seien nicht sehr extrem. Diskutieren Sie mit.
Felix Ekardt, Leiter der Leipziger Forschungsstelle Nachhaltigkeit und Klimapolitik, diskutiert kontroverse politische Konzepte für mehr Nachhaltigkeit mit den Lesern von ZEIT ONLINE. Er verteidigt die Grünen gegen Kritik, betont die Notwendigkeit von radikalerem Klima- und Biodiversitätsschutz und kritisiert ihre vorsichtige Herangehensweise. Ekardt plädiert für eine offene Diskussion und das Aussprechen unbequemer Wahrheiten, um wirkliche Veränderungen zu erreichen.
Dies ist ein experimentelles Tool. Die Resultate können unvollständig, veraltet oder sogar falsch sein.
Felix
Ekardt forscht als Leiter der Leipziger
Forschungsstelle Nachhaltigkeit und Klimapolitik sowie Professor an der Uni
Rostock zu Politikkonzepten für mehr Nachhaltigkeit. Er sucht anlässlich
seiner oft sehr kontroversen Positionen die Diskussion mit den Leserinnen und Lesern
von ZEIT ONLINE. Auch diesmal antwortet er direkt unter dem Artikel auf
Leserkommentare. Diskutieren Sie mit!
Grünen-Bashing
ist gerade ein Hauptteil der politischen Debatte, gerade beim Klimaschutz, aber
auch sonst. Ohne dieses Bashing wären auch die Wahlerfolge der AfD und des Bündnis Sarah Wagenknecht (BSW) kaum denkbar.
Die Debatte verliert sich allerdings schnell darin, über das Für und Wider
einzelner realer oder vermeintlich grüner Politikprojekte zu streiten, etwa das umstrittene Heizungsgesetz. Dabei geht unter, dass die umfassende Grünen-Kritik von
drei falschen Voraussetzungen ausgeht.