Ganz gleich, welche Prognose man sich anschaut: Wer sich gegen Armut im Alter oder Krankheiten im Alltag absichern will, muss dafür in Zukunft womöglich mehr zahlen als bisher. Die Gesundheitskosten steigen schneller als die Einkommen – also müssen gesetzlich Krankenversicherte mit höheren Zusatzbeiträgen rechnen, prognostiziert der Gesundheitsökonom Jürgen Wasem. Und wenn ab 2030 die geburtenstarken Jahrgänge der Babyboomer in Rente gehen, dürften auch die Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung steigen, selbst wenn das Rentenalter auf 69 Jahre steigt und das Rentenniveau sinkt. Das errechnete die Bundesbank.

Solche Prognosen lassen viele Menschen ratlos zurück: Wie sicher ist die Rente? Wie viel bleibt vom Einkommen in Zukunft zum Leben übrig? Und wie können sie selbst vorsorgen, nachdem namhafte Politiker die staatlich geförderte Vorsorge per Riester kürzlich für gescheitert erklärten? Noch dazu in einer Zeit, in der die Zinsen dauerhaft niedrig sind und sich Sparen kaum noch lohnt oder womöglich sogar Geld kostet, wenn Banken plötzlich Geld dafür verlangen, dass sie Ersparnisse verwalten – so wie es die Raiffeisenbank Gmund am Tegernsee gerade für Beträge über 100.000 Euro auf dem Sparkonto angekündigt hat. Und lohnt es sich umgekehrt noch, die niedrigen Zinsen zu nutzen und ein Eigenheim zu finanzieren – oder sind die Hauspreise dafür nicht schon viel zu hoch? Sollte man also lieber Wertpapiere kaufen – oder sind die nicht gerade viel zu teuer?

Zu Jahresbeginn haben wir Sie, liebe Leser, zuletzt hier um Ihre Meinung und Ihre Fragen gebeten. Eine Auswahl Ihrer Fragen haben wir regelmäßig im Magazin ZEIT GELD und an dieser Stelle beantwortet. Nun bitten wir Sie um weitere Fragen rund um das Thema Geldanlage – zu allgemeineren Themen wie Altersvorsorge genauso wie zu speziellen Problemen mit einzelnen Finanzprodukten.

Herzlichen Dank für Ihre Teilnahme!

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