Wie Menschen mit ihrem Geld umgehen und wo sie es her kriegen, das ist hierzulande in vielen Fällen auch eine Familienangelegenheit. Jeder dritte Erwachsene hat schon einmal Geld geerbt; und jeder zweite hat vor, selbst etwas zu vererben, in der Mehrzahl der Fälle auch ein Grundstück oder eine Immobilie. Das zeigt eine Umfrage des Marktforschungsinstituts YouGov Deutschland für die Quirin Bank. Eine andere Umfrage desselben Instituts hat ergeben, dass vier von zehn Eltern hierzulande gezielt für ihre Kinder vorsorgen, und sogar sieben von zehn würden es gerne, wenn sie ausreichend Geld dafür hätten. Und ein wachsender Anteil der Bundesbürger wiederum sorgt heute für pflegebedürftige Eltern.

Doch ganz gleich, ob man nur für sich spart oder auch für jemand anderen, ob man geerbt hat oder vererben wird, oder ob man kaum etwas zurücklegen kann, obwohl man gerne würde: Viele Menschen wissen nicht, wie sie dieser Tage mit ihrem Geld umgehen können. Die Bauzinsen sind nach wie vor niedrig – doch Immobilien sind vielerorts inzwischen sehr teuer. Sparkonten werfen kaum noch Rendite ab – doch ein Einstieg in den Aktienmarkt könnte gerade jetzt riskant sein, Dax und Dow Jones haben erst vor Kurzem Höchststände erreicht. Zugleich steigen die Preise, gerade etwa hat das Bundesamt für Statistik für den Monat Juni eine Inflation von 1,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr vermeldet. Vor allem Lebensmittel und Mieten haben sich verteuert.

Diese Entwicklungen erschweren es, die richtigen Anlage- und Vorsorgeentscheidungen zu treffen, für sich selbst und manchmal auch für andere. Deswegen bitten wir Sie, liebe Leser, hier um Ihre Fragen zum Thema Geldanlage und Altersvorsorge. Eine Auswahl beantworten wir in der gedruckten ZEIT, im Magazin ZEIT GELD und an dieser Stelle. Bitte teilen Sie uns mit, was konkret Sie über Geldanlage und Altersvorsorge wissen möchten, und lassen Sie uns wissen, wie Sie selbst Vorsorge für andere treffen.