Der Wolfsburger Autohersteller Volkswagen (VW) will bis 2011 insgesamt vier Milliarden Euro in China in neue Produkte und in den Ausbau ihrer Fertigungsstätten investieren. Nach Angaben von VW-Chef Martin Winterkorn wachse die Nachfrage nach den Modellen so rasant, dass die Kapazitäten in China nicht mehr ausreichten. "Wir werden 2009 in China deutlich zweistellig wachsen und uns auch künftig die Marktführerschaft sichern."

Nach Angaben von VW soll die Produktion in den Werken Nanjing und Chengdu bis 2012 auf jeweils 300.000 bis 350.000 Einheiten erhöht werden. Rund 1,3 Milliarden Euro will Europas größter Autohersteller dort in neue Produkte und in den Ausbau der Produktion stecken. Ab 2012 sollen drei neue Modelle in Najing und zwei in Chengdu von den Bändern laufen.

Tatsächlich hatte VW im ersten Halbjahr erstmals mehr Autos in China als in Deutschland verkauft. Wie Winterkorn ausführte, sei sein Konzern auf gutem Weg, demnächst zwei Millionen Fahrzeuge in China zu verkaufen und so seinen Absatz früher als geplant zu verdoppeln. Dieses Ziel hatten die Wolfsburger eigentlich erst für 2018 angestrebt.