Die Deutsche Post ist im vergangenen Jahr mit einem Überschuss von 644 Millionen Euro wieder in die Gewinnzone zurückgekehrt, nachdem 2008 wegen Kosten für die Sanierung des defizitären US-Expressgeschäfts ein Verlust von 1,7 Milliarden Euro angefallen war. Die Aufgabe jenes Expressgeschäftes hatte allein im vierten Quartal 2008 einen Verlust von 3,16 Milliarden Euro bewirkt.

Dennoch haben Rückgänge in Brief- und Expresssendungen im Zuge der Wirtschaftskrise die Geschäfte der Deutschen Post belastet. Der Umsatz fiel um 15,2 Prozent auf 46,2 Milliarden Euro, wie der Konzern mitteilte. Der operative Gewinn (Ebit; ohne Verkaufserlöse von Tochtergesellschaften und Firmenanteilen oder Erträgen aus Finanzanlagen) sank um 26,8 Prozent auf 1,47 Milliarden Euro. Damit lag der Konzern im Rahmen der Erwartungen von Analysten.

Für das laufende Jahr zeigte sich der Konzern verhalten optimistisch. Das Ebit soll sich den Erwartungen nach auf 1,6 bis 1,9 Milliarden Euro steigern. Der Konzerngewinn soll sich im Vergleich zum Vorjahr ebenfalls verbessern. Auch für 2011 erwarte das Unternehmen eine Fortsetzung der positiven Ergebnisentwicklung.