Das iPhone 6 hat bei Apple für ein starkes Quartal gesorgt. Der kalifornische Konzern verdiente im vergangenen Vierteljahr knapp 8,47 Milliarden Dollar. Das waren 12,7 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Apple verzeichnet damit das stärkste Wachstum seit fast zwei Jahren. 

Apple verkaufte rund 39,3 Millionen iPhones. Allein am ersten Verkaufswochenende der beiden größeren neuen Modelle waren mehr als zehn Millionen Geräte abgesetzt worden. Im Vorjahresquartal mit dem Start des iPhone 5s hatte Apple noch 33,8 Millionen Mobiltelefone verkauft. Der Umsatz stieg noch deutlich stärker als der Absatz – das heißt, es wurden mehr teure Modelle verkauft.

Einen kräftigen Sprung gab es beim Absatz der Mac-Computer. Ihre Verkäufe stiegen von 4,57 Millionen Geräten vor einem Jahr auf 5,52 Millionen. Das war ein Rekord. Der bisherige Bestwert von 5,2 Millionen Mac-Computern liegt mehrere Jahre zurück. Mit dem Absatzplus von 21 Prozent im Jahresvergleich baute Apple den Marktanteil im immer noch schwächelnden PC-Markt stark aus. Die Zahlen übertrafen die Erwartungen des Marktes. Die Apple-Aktie legte nachbörslich leicht zu.