Starbucks will einem Insider zufolge nach Italien expandieren. Die weltgrößte Kaffeehaus-Kette verhandelt demnach mit einem einheimischen Partner. Einem Bericht der Zeitung Corriere della Sera zufolge laufen Gespräche mit dem italienischen Geschäftsmann Antonio Percassi.

Eine Vereinbarung dürfte noch vor Weihnachten unterzeichnet werden, hieß es. Ein Starbucks-Sprecher bezeichnete die Angaben als Spekulation und lehnte eine weitere Stellungnahme ab.

Percassi ist ein ehemaliger Fußballspieler von Atalanta Bergamo. Die Fußballkarriere des damals 17-Jährigen endete nur sechs Jahre später, seitdem ist er Unternehmer. Große Marken wie Benetton, Swatch, Nike, Levis oder Tommy Hilfiger baute er mit auf. Später gründete er eigene Marken wie Kiko Milano, Madina und Womo. In einer Partnerschaft mit Flavio Briatore entstand das Label Billionaire Italian Couture.

Starbucks könnte als nächstes Projekt folgen. Unternehmenschef Howard Schultz hat die Mailänder Kaffeehäuser als Inspiration für die Eröffnung seines ersten Ladens genannt. Trotzdem sind die Amerikaner dem Land bislang fern geblieben. Experten haben spekuliert, dass unterschiedliche Trinkgewohnheiten der Italiener Starbucks das Geschäft vermiesen könnten. Vor einigen Tagen hatte es bereits ein anderes US-Unternehmen darauf ankommen lassen: Domino's Pizza eröffnete in Mailand eine Filiale.