Der wertvollste Konzern der Welt hat seine Geschäftszahlen für das abgelaufene Quartal vorgelegt – und sie sehen nicht gut aus. Auch im zweiten Jahresquartal (für Apples Fiskaljahr das dritte Quartal) verkaufte das Unternehmen deutlich weniger iPhones. Der Absatz des Smartphones brach im abgelaufenen Quartal um 15 Prozent ein, wie der US-Technologiekonzern mitteilte. In den drei Monaten zuvor hatte es erstmals seit der Markteinführung ein Minus gegeben, damals von gut 16 Prozent. Apple ist seit Jahren stark abhängig vom iPhone. Mit dem Verkaufsrückgang sank auch der Anteil der iPhone-Umsätze am gesamten Geschäft auf gut 56 Prozent von zuletzt rund zwei Dritteln.

Der Nettogewinn des erfolgsverwöhnten Unternehmens aus dem Silicon Valley stürzte um 27 Prozent auf 7,8 Milliarden Dollar ab. Der Umsatz sank um 14,6 Prozent auf 42,36 Milliarden Dollar, nicht ganz so deutlich, wie von Analysten befürchtet. 40,4 Millionen iPhones gingen im Frühjahr über die Ladentische, ebenfalls etwas mehr als gedacht. Apple-Aktien verteuerten sich daraufhin im nachbörslichen US-Handel um knapp fünf Prozent.

Die Verkäufe der iPad-Tablets fielen zwar weiter – um neun Prozent auf 9,95 Millionen Geräte. Mit den teureren Modellen des iPad Pro stieg der Umsatz aber um sieben Prozent auf fast 4,9 Milliarden Dollar. Das war das erste Wachstum in dem Geschäft seit längerer Zeit.

Bereits im letzten Quartal waren Umsatz und Verkaufszahlen drastisch gesunken: erstmals hatte der Konzern weniger iPhones verkauft. 51,2 Millionen waren es – zehn Millionen weniger als vor einem Jahr. Unmittelbar nachdem die Zahlen bekannt gegeben worden waren, hatte die Aktie etwa fünf Prozent verloren. Für dieses Quartal hatte der Konzern einen Rückgang auf 41 Milliarden prognostiziert.