Der Cloud-Dienst Dropbox treibt seinen Börsengang voran. Das Unternehmen aus San Francisco kündigte an, 36 Millionen Aktien auszugeben. In einem aktualisierten Börsenprospekt setzte Dropbox den maximalen Aktienpreis vorläufig auf 18 Dollar an. Damit hätte die geplante Aktienplatzierung ein Volumen von mehr als sieben Milliarden Dollar. Das ist weniger als erwartet: Bei einer Finanzierungsrunde 2014 war Dropbox noch auf fast zehn Milliarden Dollar taxiert worden.

Das Unternehmen soll an der Technologie-Börse Nasdaq unter dem Tickerkürzel DBX gelistet werden. Dropbox hat nach eigenen Angaben weltweit über 500 Millionen registrierte Nutzer, von denen rund 11 Millionen zahlende Kunden sind. Der Umsatz war im vergangenen Jahr um 31 Prozent auf 1,1 Milliarden Dollar gestiegen. Unterm Strich fiel jedoch ein Verlust von 111,7 Millionen Dollar an.

Dropbox bot zunächst nur einen kostenlosen Service an, mit dem Verbrauchern Fotos, Musik oder andere Daten teilen können. Dies haben mittlerweile aber nicht nur der direkte Rivale Box, sondern auch große Technologie-Konzerne wie Google, Microsoft oder Amazon im Sortiment. Dropbox konzentriert sich daher verstärkt auf Geschäftskunden.