Siemens will in den kommenden Jahren bis zu 600 Millionen Euro in ein Projekt in Berlin investieren. Geplant sei, das historische Siemens-Gelände in Berlin-Spandau zu einem Standort für Forschungs- und Gründungszentren umzuwandeln, teilte der Konzern mit. Demnach ist es die größte Einzelinvestition in der Unternehmensgeschichte in der Bundeshauptstadt.

Der Fokus liege dabei auf Zukunftsfeldern wie etwa Elektromobilität und Künstliche Intelligenz, hieß es. Zugleich soll das Industrieareal in einen urbanen Stadtteil umgewandelt werden, in dem Arbeiten, Forschen, Wohnen und Lernen zusammengebracht werden. Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) würdigte die Ankündigung als großen Erfolg für den Innovationsstandort Deutschland. Siemens hatte auch erwogen, das Geld in China zu investieren.

Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) zeigte sich ebenfalls erfreut über die Pläne. Das Bekenntnis des Konzerns zur Hauptstadt werde "Impulse für die nächsten 20 Jahre setzen", sagte Müller.