Die US-Luftverkehrsbehörde FAA hat ein Verbot für einige Apple-Laptops in kommerziellen Flugzeugen erteilt. Die FAA teilte am Mittwoch mit, sie habe Fluggesellschaften im Juli darauf aufmerksam gemacht, dass Apple Batterien für Laptops vom Typ MacBook Pro zurückgerufen habe, weil diese brennen könnten. Unter FAA-Vorschriften können potenziell gefährliche Gegenstände wie Lithium-Batterien nicht an Bord genommen oder in aufgegebenes Gepäck gesteckt werden, wenn sie im Zusammenhang mit einem Rückruf aus Sicherheitsgründen stehen.

Apple teilte auf seiner Website mit, eine "begrenzte Anzahl" MacBook Pros mit einem 15-Zoll-Bildschirm, die größtenteils zwischen September 2015 und Februar 2017 verkauft worden seien, habe eine Batterie, die zu heiß werden könne und ein Feuerrisiko darstellen könne. Das Unternehmen bietet an, die Batterien kostenlos zu ersetzen. Kundinnen und Kunden der Firma finden auf auf der Website von Apple Details, woran sie erkennen können, ob ihr Gerät betroffen ist.

Aus Angst vor Bränden haben bereits vier weitere Fluggesellschaften Anfang der Woche die Mitnahme bestimmter Macbook-Pro-Modelle verboten. Medienberichten zufolge sollen Fluggesellschaften der TUI Group Airlines, Thomas Cook Airlines, Air Italy und Air Transa derzeit die Mitnahme der Laptops sowohl im Handgepäck als auch im aufgegebenen Gepäck untersagt haben.