Auszeichnungen - Alternative Nobelpreise für Kämpfer gegen Chemiewaffen und Gewalt Knapp zwei Wochen vor den Nobelpreisen hat die Right Livelihood Award Foundation in Stockholm die Träger der Alternativen Nobelpreise bekanntgegeben. In diesem Jahr sind die Preisträger vier Männer.

Sie kämpfen gegen Chemiewaffen, Hunger, Menschenrechtsverletzungen und Gewalt. Die Aufgaben, die sich Menschen stellen, die für eine Ehrung mit dem Alternativen Nobelpreis infrage kommen, sind immer riesig. Es sind Lebensaufgaben gegen Widerstände und Rückschläge, gegen Mächtige und für Entrechtete.

Heute hat die Jury des Preises, den seit mehr als 30 Jahren der professionelle Philatelist Jakob von Uexküll stiftet, in Stockholm die Laureaten der diesjährigen Right Livelihood Awards bekanntgegeben. Alle vier sind diesmal Männer.

Neben dem US-Amerikanischen Politikwissenschaftler Paul Walker, werden der palästinensische Jurist Raji Sourani, der kongolesische Arzt Denis Mukwege sowie der Schweizer Agrarforscher Hans Rudolf Herren ausgezeichnet.

Die Geehrten erhalten jeweils rund 57.000 Euro, die direkt in ihre Projekte fließen. Wer die finanzielle Unterstützung für sein Engagement nicht benötigt, erhält einen Ehrenpreis.

Ursprünglich hatte der Stifter von Uexküll Ende der 1970er Jahre, aufgewühlt von den Berichten des Club of Rome über die Folgen des globalen Wachstums und der Ausbeutung der Erde, dem Nobelpreiskomitee eine Million Dollar angeboten, um zwei zusätzliche Auszeichnungen für Umwelt- und Menschenrechtsprojekte zu stiften. Er blitzte ab und gründete die Right Livelihood Awards.

Die Preisträger im Kurzporträt: