ZEIT ONLINE: Herr Wimmer-Schweingruber, was ist da gestern mit dem Kometen passiert, der uns eigentlich den Advent beleuchten soll?

Wimmer-Schweingruber: Ison ist ganz in der Nähe der Sonne vorbeigeflogen und wir hatten befürchtet, dass er dabei zerstört wird. Er ist aber auf der anderen Seite der Sonne wieder hervorgekommen, das ist ganz klar. 

ZEIT ONLINE: Aber gestern gab es schon erste Berichte, dass er zerborsten ist. Worauf gründet sich jetzt ihre Annahme, er sei noch da?

Wimmer-Schweingruber: Ich hab ein Bild der Sonde Soho und auch ein Video vor mir, die vor wenigen Minuten reingekommen sind – und da ist Ison ganz deutlich zu sehen. Ich kann aber nicht sagen, ob er in einem Stück ist, dafür reicht die Auflösung nicht aus.