Fast 50 Tonnen Fischkadaver haben Helfer bereits aus dem Cajititlan-See gefischt. Der ist in etwa so groß wie die deutsche Ostsee-Insel Hiddensee. Und die Bergung toter Barsche (Algansea popoche) dauert an. Schon zum vierten Mal innerhalb weniger Monate ist es dort, im Westen Mexikos, zu diesem rätselhaften Massensterben gekommen. Lokale Behörden sprechen von einem natürlichen, regelmäßig wiederkehrenden Phänomen. Das Umweltministerium des Bundesstaats Jalisco vermutet dagegen, dass Abwässer aus einem Klärwerk den See verschmutzt haben.