Das Massaker von Srebrenica gilt als das schlimmste Kriegsverbrechen in Europa seit dem Zweiten Weltkrieg: Bosnisch-serbische Milizen verschleppten und töteten rund 8.000 Muslime in der damaligen UN-Schutzzone. 6.241 Opfer sind bislang beerdigt worden, doch Hunderte sind bis heute nicht identifiziert. In mehr als 300 Massengräbern rund um die Stadt liegen Körperteile. Die Angreifer hatten sie an mehreren Orten verstreut, um ihr Verbrechen zu vertuschen. DNA-Analysen sollen helfen, die Knochen den Vermissten zuzuordnen.