UPDATE: Einen ausführlichen Artikel über die Entdeckung der Gravitationswellen lesen Sie hier.

Die Entdecker der Gravitationswellen, wie Albert Einstein sie vorhergesagt hatte, erhalten den Nobelpreis in Physik 2017. Die Auszeichnung teilen sich die US-Forscher Rainer Weiss, Barry C. Barish und Kip S. Thorne. Die Physiker entdeckten die Wellen am LIGO-Observatorium. Im Video sehen Sie die Pressekonferenz aus Stockholm.

Vergangenes Jahr gewannen die drei Quantenphysiker David J. Thouless, F. Duncan M. Haldane und J. Michael Kosterlitz (ZEIT ONLINE  berichtete) in dieser Kategorie. Sie erforschten Materialzustände und zeigten, dass es nicht immer ganz so einfach ist, zu sagen, wann etwas fest, flüssig oder gasförmig ist.

Bereits am Montag gab das Nobelkomitee die Gewinner des Nobelpreises in Physiologie oder Medizin bekannt. Für die Erforschung der inneren Uhr aller Lebewesen teilen sich die Amerikaner Jeffrey C. Hall, Michael Rosbash und Michael W. Young die Auszeichnung in diesem Jahr. Sie halfen entscheidend, den biologischen Rhythmus zu entschlüsseln und zu verstehen. (Mehr zu ihrer Forschung lesen Sie hier).

Am Todestag Alfred Nobels, dem 10. Dezember, werden die Preise jedes Jahr verliehen. Die Geehrten erhalten eine Urkunde und die goldene Medaille mit dem Konterfei des Stifters. Zusätzlich können die Ausgezeichneten sich über ein Preisgeld von derzeit neun Millionen Schwedischer Kronen (gut 930.000 Euro) freuen. Es muss versteuert werden, darf aber für anderes als weitere Forschung verwendet werden. Gibt es mehrere Preisträger in einer Kategorie, wird das Geld aufgeteilt.

Verfolgen Sie die ganze Berichterstattung zu den Nobelpreisen auf dieser Seite.