Dagny Lüdemann, Ressortleiterin für Wissen und Digitales bei ZEIT ONLINE, ist mit dem Universitas-Preis für Wissenschaftsjournalismus ausgezeichnet worden. Die Hanns Martin Schleyer-Stiftung ehrt damit ihr langjähriges Wirken als Brückenbauerin zwischen Wissenschaft und Gesellschaft. Ihrem Engagement sei es zu verdanken, dass "wissenschaftliche Themen insbesondere bei der jüngeren Generation verstärkt wahrgenommen und reflektiert werden", schreibt die Stiftung in ihrer Begründung.

Die mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung gehört zu den bedeutendsten Preisen für Wissenschaftspublizistik in Deutschland. Der Universitas-Preis wurde 2008 ins Leben gerufen und wird alle zwei Jahre vergeben. Die Preisträger werden von einer Jury bestimmt – bewerben kann man sich nicht. Die Auszeichnung richtet sich an Journalisten, die es verstehen, wissenschaftlich Erforschtes so darzustellen, dass es gerade auch in seiner Bedeutung für die Gesellschaft erkennbar wird.

Dagny Lüdemann wurde in Hamburg geboren und studierte Biologie und Französisch in Hamburg sowie französische Literaturwissenschaften in Montpellier. Sie schrieb frei für Tageszeitungen und Magazine, darunter Spektrum der Wissenschaft, GEO oder das P.M. Magazin. Nach dem Volontariat und einigen Jahren als Autorin beim Tagesspiegel wechselte sie 2008 zu ZEIT ONLINE. Seit 2011 leitet sie in der Berliner Redaktion die Bereiche Wissen und Digitales.

Die Preisverleihung findet am 30. November in Berlin statt.