Die Weltbevölkerung befindet sich in einem dramatischen Alterungsprozess. Bis 2030 werden auf dieser Erde mehr Menschen leben, die älter als 60 sind, als solche Menschen, die unter neun Jahre alt sind. Deutschland gehört zu den Ländern mit dem höchsten Durchschnittsalter – jeder Fünfte ist hier bereits älter als 65. In wenigen Jahrzehnten könnte das für die gesamte Weltbevölkerung gelten.

Wenn die Lebenserwartung steigt und die Menschen immer älter werden, wird die Zahl derer kleiner, die arbeiten können. Das hat Folgen. Es drohen steigende Kosten für Gesundheit, Altersvorsorge und Wohnen. Diese Herausforderungen scheinen aber lösbar. Forscher haben bewiesen, dass die Art und Weise, wie wir über das Altsein denken, große Auswirkungen darauf hat, wie wir selbst älter werden. Wer positiv über das Älterwerden denkt, hat beispielsweise bessere Chancen, Gesundheit und Wohlbefinden im Alter zu stärken. Solch positives Denken Einzelner kann sich wiederum auf die ganze Gesellschaft auswirken.

Deshalb möchten wir erfahren, wie Sie über das Älterwerden denken – und welche Einstellung Menschen in anderen Ländern der Welt haben. Das versucht ZEIT ONLINE zusammen mit der globalen Journalistenkooperation Orb Media und einer Reihe von führenden internationalen Medienhäusern herauszufinden. Die teilnehmenden Redaktionen fragen Ihre Leserinnen und Leser jeweils in ihren Ländern, wie sie über das Altsein denken und welche positiven oder negativen Empfindungen sie damit verbinden.

Helfen Sie uns, das auch für Deutschland herauszufinden, indem Sie unseren kleinen Fragebogen beantworten. Die erhobenen Daten werden in anonymer Form ausschließlich für die Recherche in diesem internationalen Projekt verwendet.