In der DDR war es schon vorbei, bevor es überhaupt so richtig angefangen hatte. Als Neil Armstrong und Buzz Aldrin am 21. Juli 1969 um 3.56 Uhr mitteleuropäischer Zeit den Mond betraten, strahlte auf den ostdeutschen Fernsehbildschirmen das übliche Testbild. Die Liveübertragung war zuvor abgebrochen worden – den DDR-Bürgerinnen blieb nur das Westfernsehen.

In der Bundesrepublik hatten die großen Sendeanstalten 28 Stunden Sendezeit eingeräumt, in Frankreich waren es 30, in den USA 31. Weltweit verfolgten nach heutiger Kenntnis zirka 500 bis 600 Millionen Menschen, wie die Menschheit erstmals einen anderen Himmelskörper betrat. Noch nie zuvor hätten so viele Menschen zwei anderen bei etwas zugeschaut, sollte Buzz Aldrin später sagen, der zweite Mann auf dem Mond. Die Mission Apollo 11 war eines der ersten großen Medienereignisse des 20. Jahrhunderts.

Wir möchten gerne wissen, wie und mit wem Sie damals die Mondlandung verfolgt haben. Waren Sie einer von diesen Millionen Menschen? Oder hatten Sie keinen Fernseher und mussten das Geschehen im Radio verfolgen? Hielten Sie die Mission gar für so waghalsig, dass Sie lieber die Nacht durchgeschlafen haben – nur um sich am Morgen dafür zu verfluchen?

Bis zum 7. Juli sammeln wir die Anekdoten unserer Leserinnen und Leser. Zum 50. Jubiläum der Mondlandung wird eine Auswahl veröffentlicht.

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