Nicht nur in alten Volksliedern verzaubert der Anblick des Mondes die Menschen. In der Nacht zum Mittwoch lieferte die Sicht auf den Himmelskörper außergewöhnliche Bilder – in vielen Gegenden der Welt konnte eine partielle Mondfinsternis beobachtet werden. Über einen Zeitraum von ungefähr drei Stunden schob sich der Schatten der Erde vor große Teile des leuchtenden Vollmondes. Ein solches Ereignis ist nur möglich, wenn sich Sonne, Erde und Mond in einer Linie befinden. Die Erde, die auf der einen Seite von der Sonne angestrahlt wird, wirft einen Schatten. Wenn sich der Mond, der um die Erde kreist, auf der anderen Seite in diesen Schatten bewegt, kommt es zu einer Mondfinsternis.

Und fast könnte man meinen, der Mond wollte mit seinem Auftritt an ein eigenes Jubiläum erinnern: Die Landung des ersten Menschen auf den Mond jährt sich in diesem Juli zum 50. Mal.