Dieser Tage scheint es, als hätten die Medien eine Mondphase – nicht nur jährt sich die erste bemannte Mondlandung zum 50. Mal – gestern zog der Mond dann auch noch mit einer partiellen Finsternis die Aufmerksamkeit auf sich.

In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch war über Deutschland gut zu sehen, wie sich der Mond in den Kernschatten der Erde schob – jedenfalls überall dort, wo der Himmel weitgehend wolkenlos blieb. Für etwa drei Stunden lagen Teile des Erdtrabanten dann im Schatten der Erde. Der Mond schimmerte dadurch in orangefarbenen bis rostroten Tönen.

Eine Mondfinsternis kann es nur bei Vollmond geben, wenn Sonne, Erde und Mond in einer Linie stehen. Die von der Sonne angestrahlte Erde wirft wie ein Sonnenschirm einen Schatten in den Weltraum. Wenn der Mond dann durch diesen Schatten zieht, sieht man eine Mondfinsternis. Steht der Trabant im vollen Umfang in diesem Schatten, spricht man von einer totalen Finsternis.

Der Mond sieht rot

Der Mond sieht rot

Wie entsteht eine Mondfinsternis, wie ein Blutmond? Wir erklären es Ihnen, kurz und knapp.

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Langweilig?

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Mit Brille

Das ist Quatsch. Es ist ja keine Sonnenfinsternis. Wer dabei direkt ins Licht schaut, könnte sogar erblinden.

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Der Mond ist im Mittel rund 380.000 Kilometer von der Erde entfernt. Sein Durchmesser beträgt etwa 3.470 Kilometer – gut ein Viertel der Erde. Aus Anlass des Jubiläums der Mondlandung von 1969 hat ZEIT ONLINE das Wissen rund um den Mond hier visualisiert.

Lesen Sie außerdem unseren Schwerpunkt "Zum Mond und zurück": Darin finden Sie Ausschnitte aus dem Originalfunkverkehr der Apollo-11-Astronauten, faszinierende Bilder und Geschichten aus dem Jahr 1969 – und Sie erfahren, wann der Mensch wieder zum Mond aufbrechen will.