Ein Mädchen mit Luftballons, eine Frau vor ihrem Fachwerkhaus, im Hintergrund manchmal Autos, Bahnen, Flugzeuge: In den Fotos von Johann Heinrich Jäger spiegelt sich die Umbruchzeit um 1900 wider. Jäger, geboren 1845 in Gütersloh, erlernte den Beruf des Buchbinders, wurde aber auf Wanderschaft von einem Maler zur Fotografie gebracht. Er machte sie zum Hauptberuf. Der Nachwelt hinterließ er 2.500 Glasplatten-Negative. Seine Arbeiten zeigt die Ausstellung Zeitenwende bis zum 11. August im Mindener Museum. Die Fotos sind auch im Verlag Kettler erschienen.