Bröckelnde Statuen, Ruinen von Kasernen, eingestürzte Betonklötze – mitten in der kasachischen Steppe verfallen die Orte Priosersk und Kurtschatow. Einst arbeiteten dort die führenden Forscher der Sowjetunion an Atombomben und Raketensystemen. Bis heute darf eigentlich niemand in das Sperrgebiet, kontrolliert wird das aber kaum. Der israelische Fotograf Nadav Kander hat beide Städte mit der Kamera besucht. Der daraus entstandene Bildband Dust zeigt die Überreste des Kalten Krieges und ist bei Hatje Cantz erschienen.