Dieser Text ist ein Auszug aus dem gerade erschienenen Buch Berlin – Stadt der Revolte.

Heute gilt Prenzlauer Berg vielen als Spießergegend des neuen Berlin. Brave Mütter und Väter, schicke Läden mit Luxusklamotten, durchgestylte Kneipen, überteuerte Mieten. Selbstbewusste Weddinger machen sich seit Jahren lustig über ihre Nachbarn: "Mitte is schitte, Prenzlberg is petting, real sex is only Wedding", knüppeln sie den Vers in einem der Spottlieder des Prime-Time-Theaters. In Prenzlauer Berg, so wird geschmäht, sitzen sie mit zu viel Zimt auf zu viel Milchschaum, mit überversorgten Kindern, narzisstisch-autistisch gestört auf ihre Smartphones starrend, und bilden zusammen mit den von anderen isolierten Bewohnern in ihren teuren Penthäusern und Lofts die Speerspitze der Gentrifizierung Berlins. 

Dabei ist es noch nicht lange her, da stand der Stadtbezirk Prenzlauer Berg für etwas völlig anderes: Vor allem seit den Siebzigerjahren zogen hier Künstler, Oppositionelle und Punks in die Häuser mit ihrem maroden Charme ein, wohnten dort zumeist schwarz. Sie besetzten das Vakuum, das Arbeiterfamilien und Kriegerwitwen hinterließen, wenn sie aus den grauen und zerbröckelnden Wohnungen in zentralbeheizte Plattenbauten nach Marzahn oder Hellersdorf umsiedelten.

Im Prenzlauer Berg trafen die Jüngeren noch auf die Rentner, die geblieben waren, weil sie nicht mehr umziehen wollten oder konnten. Verarmte Alte hausten in verrotteten Wohnungen, oft ohne eigene Toilette oder Bad, ohne Zentralheizung und Telefon sowieso. In den Außenklos auf halber Treppe oder gar im Hinterhof froren im Winter regelmäßig die Wasserleitungen ein. Die Grundrente betrug zum Ende der DDR etwa 400 Ostmark, während der Durchschnittslohn um die 1.000 lag. Die DDR ließ zwischen 1972 und 1986 diese Tristesse sogar filmen, rund 300 solcher und ähnlicher Dokumentarfilme verschwanden in den Schubladen der Staatlichen Filmdokumentation am Rosenthaler Platz. Nach dem Sieg des Kommunismus sollten sie die Mühen des Anfangs belegen. Diesen "Schatz vom Prenzlauer Berg" bereitet das Bundesarchiv inzwischen zur Nutzung auf.

In diesem Stadtteil existierten mindestens drei Parallelwelten: die der Jüngeren, die der Alten und die der letzten Arbeiterfamilien. Die Jüngeren kamen und gingen, feierten Partys, "rotteten" sich zusammen, hielten Volks- und Geheimpolizei in Trab, lebten die Rebellion und erlebten später eine Revolution, die auch hier vorbereitet wurde – zum Beispiel mit dem Nachweis gefälschter Wahlen –, dann aber woanders im Land ausbrach, in Leipzig am 9. Oktober 1989.

Der Prenzlauer Berg spielte immer eine besondere Rolle in der Geschichte der DDR-Opposition. Hier befand sich in den Achtzigerjahren das größte Rückzugsgebiet widerständiger Kräfte, ein Schutzraum der politischen, künstlerischen und literarischen Boheme, bevölkert von bärtigen jungen Männern in Parkas und Jeans und Frauen mit bunten Halstüchern in selbstgeschneiderten Kleidern und Hosen, von Ost-Punks und Freaks aller Art. Seine magische Anziehungskraft lag begründet im Mythos von Widerstand und Solidarität, vom aushaltbaren Leben in einem vertrauten Kiez, inmitten der spießigen DDR und deren Hauptstadt mit einer Grenze hin zur großen weiten Welt.

Michael Sontheimer, Peter Wensierski: Berlin – Stadt der Revolte. Ch. Links Verlag, ca. 440 Seiten, ca. 60 Abb., 25 € © Ch. Links Verlag

Die früheren Eigentümer der meisten Häuser waren längst im Westen, die Gebäude waren als "Volkseigentum" verstaatlicht oder standen unter staatlicher Verwaltung; auf jeden Fall vernachlässigte die Kommunale Wohnungsverwaltung (KWV) deren Instandhaltung. Nach zwei Weltkriegen und mit rund 100 Jahren auf dem Buckel, waren die Gebäude heruntergekommen, ihre Substanz stark angegriffen; heimlich plante der Staat ihren Abriss. An den einst besseren Häusern bröckelten die verzierten Fenstersimse, die Stuckfiguren, die ihr eigenes Gewicht kaum mehr tragen konnten, waren oft gesichtslos. An vielen Gebäuden fehlten die ursprünglich vorhandenen Balkone, sie waren vorsorglich entfernt worden oder einfach runtergefallen. In einigen Straßen wurden Baugerüste eigens dafür errichtet, um möglicherweise herabstürzende Balkone aufzufangen.

Mancherorts wuchsen kleine Birken, Büsche oder andere Bäumchen aus den Dächern oder den Fensterhöhlen verfallener Wohnungen. An vielen Häusern waren noch die Einschusslöcher von den Straßenkämpfen im April 1945 zu sehen, die Splitter von Bomben und Granaten hatten große Wunden in den Putz geschlagen. Alte Werbeschilder und Schriften aus der Vorkriegszeit wiesen auf Geschäfte in Kellern oder Hinterhöfen hin, die es längst nicht mehr gab.

Schwarzwohnen mit Spermüllcharme

Aber die Mieten waren unschlagbar billig: 30, manchmal auch nur 15 Mark Miete im Monat pro Wohnung waren keine Seltenheit. Dies lockte junge Leute an, nicht nur aus Berlin, auch aus der Provinz zogen sie in den Prenzlauer Berg, dies oft unter Umgehung strenger Zuzugsregeln für Nicht-Berliner. Wer eine freie Wohnung fand, zog dort illegal ein. Nachdem das Schloss geknackt und ein neues eingebaut war, wurde mit der KWV verhandelt, bis man eine Duldung hatte und keine Ordnungsstrafe drohte. Schließlich gab es laut DDR-Verfassung tatsächlich ein verbrieftes Recht auf Wohnung. In manchen Straßen bildeten sich so regelrechte Kolonien von "Schwarzwohnern".

Meist hatten die jungen Zuwanderer kaum Geld und mussten ihre Wohnungen doch selbst bewohnbar machen. Sperrmüllcontainer in den Straßen, die die Stadtreinigung nur selten leerte, waren wichtige Umschlagplätze einer Tauschwirtschaft. Was dort an alten Gegenständen abgelegt wurde, war oft nach wenigen Minuten wieder weg. Ein Mix aus Sperrmüll, Gründerzeitmöbeln und Sperrholz, aus schweren alten Sesseln, Sofas, Selbstgebasteltem und Selbstgestrichenem hielt Einzug in die verwaisten Altbauten. Ein Bücherregal – die Schatztruhe der Bewohner – war meist der Mittelpunkt der Ein- oder Zweiraumwohnung. Nicht selten schauten Freunde und Besucher es sich zuerst an.

Meist hatten die Wohnungen kein Telefon. Auch deshalb verabredete man sich nicht im Voraus, man kam einfach vorbei und probierte auf gut Glück, ob jemand da war. Und wenn niemand öffnete, hinterließ man eine Nachricht an der Tür, auf einem Zettelblock oder einer aufgehängten Papierrolle, oft mit dafür bereitliegenden Stiften oder Kreide. Überall in den Treppenhäusern des Prenzlauer Bergs waren Haustüren übersät mit Besucher-Graffiti. Und weil Telegramme recht billig waren, wurden auch sie für zwei oder drei Ostmark fleißig hin- und hergeschickt.

Hier traf sich die Boheme des Ostens

Das Straßenbild im Viertel prägten nicht zuletzt die Kohlenhändler. Ihre Lager hatten sie auf Brachflächen zwischen den Häusern oder in aufgegebenen Fabriken in den Hinterhöfen, ihre Lkw und Anhänger standen auf den Straßen. Zentnerweise schleppten die rußverschmierten Träger Briketts mit einer Rückenlade oder Weidenholzkiepe in die Keller oder hinauf bis in den vierten Stock. Im Winter wurden die Kohlen von den abgestellten Anhängern geklaut, ein nächtlicher Volkssport für viele.

Meist in den Vorderhäusern wohnte eine besondere Spezies: die Hauswarte, die ihr Objekt, dessen Bewohner und die Leute auf der Straße ausdauernd beobachteten. Bei ihnen oder bei den Hausbuchführern informierten sich auch die Stasi-Mitarbeiter zuerst über das Treiben ihnen verdächtiger Mieter.

Typisch für den Prenzlauer Berg der Achtzigerjahre waren der enge Zusammenhalt vieler Bewohner, ein dauerndes Miteinander-im-Gespräch-Sein. Zeit dafür gab es genug. Regelmäßig andere zu besuchen war normal. Oder es kam Besuch, auch aus anderen Städten oder von irgendwelchen Leuten, die man bei einer Tramptour, vielleicht in Polen oder Bulgarien, kennengelernt hatte. Viele der sogenannten offenen Wohnungen, in denen bis frühmorgens gequatscht und gefeiert wurde, hatten außen eine Klinke, die Haustüren standen ohnehin vielerorts offen. Außerhalb der Wohnungen suchte man Orte auf wie das Café Burger am Rosa-Luxemburg-Platz, in dem die junge Ulrike Wick den etwas älteren Gerd Poppe kennenlernte, den sie später heiratete. Wenn das Burger kurz nach Mitternacht dichtmachte, nahm sie ihn und die anderen zum Weiterquatschen und -trinken kurzerhand mit in ihre Wohnung gegenüber in der Wilhelm-Pieck-Straße 23. Oder man ging in der Lychener Straße 11 ins Keglerheim, wie das 1936 gegründete Fengler auch genannt wurde, wo die Alten vorn am Tresen getrennt von den Jüngeren im hinteren Raum saßen, oder in den Oderkahn, wo sich der Dichter Peter Wawerzinek eine Zeitlang nur ein paar Schritte von seiner Wohnung entfernt am liebsten aufhielt. Eine andere Welt bot das Wiener Café in der Schönhauser Allee: Spiegel an der Wand, ein Pianist griff in die Tasten, ein paar Treppenstufen an einem wackeligen Geländer hoch. Dort saßen die meisten Gäste: Frauen, Männer, Künstlerinnen, Lebenskünstler und Stasi-Spitzel – die Mischung der "Boheme des Ostens". 

Kneipen mit Vorkriegsflair

Altersgemischtes Biertrinken am selben Tisch war üblich. Der Rentner konnte sich, je nach Tradition der jeweiligen Kneipe, als Kommunist oder Nazi entpuppen. Man setzte sich einfach dazu, um Mitternacht war zumeist Schluss. Im Sportlertreff in der Schönhauser 21 ging es für 49 Pfennig pro halbem Liter Bier noch eine Stunde länger. Dies war eine verqualmte Schlauchkneipe, rechts der lange Tresen, dahinter ein Gang mit Holztischen, ganz hinten das Klo. Kellnerin Britta war freundlich zu allen, was unter den Kiezkneipen durchaus herausstach. Am Tresen hingen Typen wie Gala von der Bluesband NO55 ab. Auch das Metzer Eck war immer voller Stammgäste, die Buletten, Hackepeter und Kohlrouladen vertilgten, dazu Bier mit Korn kippten. Manche Kneipe, nicht nur im Viertel zwischen Lychener, Schliemann- und Dunckerstraße sah noch so aus, als sei der Krieg gerade erst vorbei, manche hatten sogar noch das Flair der Zeit davor. Was bedeuten konnte, dass der Wirt sich wie ein altdeutscher Nazi gab. Langhaarige betraten hier Feindesland. So war es in der Gaststätte am Wasserturm oder im Hackepeter. Die Jüngeren holten ihr Bier oft in Kannen oder Eimern und feierten lieber in ihren Wohnungen, im Sommer gern auch auf Hausdächern – mit freiem Blick über ganz Berlin. Das billigste Bier für 35 Pfennige wurde in einer Kaschemme namens Sieke ausgeschenkt: Dimitroff -, Ecke Hagenauer Straße.

Freiräume, wie es sie sonst im Land nicht gab

Künstler wie Jurek Becker, Katharina Thalbach, Manfred Krug oder die Malerin Cornelia Schleime lebten schon früh zeitweise im Prenzlauer Berg, Nina Hagen zog in eine Ladenwohnung in der Kastanienallee, Musiker der Punkband Feeling B, die später zur Gruppe Rammstein gehörten, spielten bei Hinterhoffesten. Es gab legendäre Treffpunkte wie den alten Hirschhof, ein von Nachbarn erkämpfter und begrünter Hinterhofpark zwischen Kastanienallee und Oderberger Straße. Viele aus der politischen Opposition waren ebenfalls in Prenzlauer Berg zu Hause. In der Fehrbelliner Straße 91 wohnte die Frauen- und Bürgerrechtlerin Bärbel Bohley, ein paar Häuser weiter in der Nummer 7 befand sich eine bekannte WG politischer Aktivisten um Wolfgang Rüddenklau, Carlo Jordan und Tom Sello. Die Wohnung von Gerd und Ulrike Poppe in der Rykestraße 28 war jahrelang ein beliebter Treffpunkt für Leute aus der linken und oppositionellen Szene Ost- und auch West-Berlins. In der Oderberger Straße 9, beim Hirschhof, wohnten die Regisseurin Freya Klier und der Liedermacher Stephan Krawczyk, beide später mit Berufsverbot belegt, und am Zionskirchplatz entstand 1986 die erste Umweltbibliothek als DDR-weit wirkendes Oppositionszentrum .

"Wir sind immer in die Choriner Straße gelaufen, um Bier zu trinken, in eine düstere Kneipe namens Laterne", erinnert sich Tom Sello, "wenn es zu voll war, auch ins größere Café Mosaik in die Prenzlauer Allee, da trafen sich mehr die jungen Leute, oder wir gingen zum Franken, der Wirt hieß so, der hat nicht so rumgenervt." Dort, in der Tieckstraße in Mitte, war auch Hans-Jürgen Buntrock Kellner, der bei den DDR-Friedensgruppen der "Friedenskoch" hieß und später Betreiber des Seeblick in der Rykestraße wurde. 1987 verteilte er noch Flugblätter beim Ost-Berliner "Kirchentag von unten", nach seiner Ausreise aus der DDR wurde Buntrock Kneipier in Kreuzberg, im Kuckucksei. Nach dem Fall der Mauer ging er zurück nach Prenzlauer Berg und rettete die Rykestraße 14 mit dem Seeblick vor dem Verkauf an Investoren. 

Bis die Volkspolizei kam und den Stecker zog

Seit Ende der Siebziger- und stärker noch Anfang der Achtzigerjahre gab es in und um den Prenzlauer Berg mehrere literarische Untergrundsalons, wie den von Wilfriede und Ekkehard Maaß. Nicht nur Peter Wawerzinek lebte hier, auch Uwe Kolbe, Stefan Döring und der Schriftsteller Adolf Endler hatten eine Wohnung in der Dunckerstraße, die Lyrikerin Sarah Kirsch wohnte in der Erich-Weinert-Straße, bevor sie zur Fischerinsel umzog. In der Lychener Straße hatte der Maler und Bildhauer Matthias Hohl-Stein einen Dachboden zur illegalen Galerie umfunktioniert, und ein paar Minuten Fußweg entfernt, in der Kastanienallee 11, betrieb dessen Freund, der Fotograf Harald Hauswald, in einem verfallenen Hinterhaus eine Dunkelkammer und wohnte gleich nebenan.

Am Prenzlauer Berg hatten sich, von der Staatsführung argwöhnisch beobachtet, junge Leute Freiräume geschaffen, wie es sie sonst im Land nicht gab. Die Fassaden der Häuser sahen zwar nach außen hin grau und abweisend aus, doch in den Wohnungen dahinter spielte sich oft buntes Leben ab. Es gab – wie von der Gruppe Allerleirauh – selbstorganisierte Modeschauen mit Selbstgeschneidertem, einige Leute gründeten Theatergruppen und inszenierten freche Stücke. Wohnungsgalerien luden ein, oft auf kleinstem Raum: 50 Gäste in einer Zweiraumwohnung waren keine Seltenheit. Andere experimentierten mit 8-Millimeter-Filmen, Punks gründeten Kellerbands und spielten drauflos – bis die Volkspolizei kam, den Stecker zog, die Partygäste auf Lastwagen verlud und erst am nächsten Morgen wieder laufen ließ.

Ganz oben in der Knaackstraße 34 am Kollwitzplatz wohnte seit 1974 der Mathematiker und Programmierer Ludwig Mehlhorn. "Lesung bei Ludwig" war eine feste Institution. Weil immer mehr Besucher kamen, legte Mehlhorn Ziegelsteine unter die morschen Holzstufen im Treppenhaus. Zwischen 30 und 80 Leute hörten die nicht selten politisch brisanten Texte. Wem er vertraute, der bekam von ihm auch Abgetipptes von Biermann, der Charta 77 oder Solidarność. Mehlhorn nahm dafür hin, dass er ab 1985, wie viele andere Oppositionelle, nur noch in einem Aushilfsjob arbeiten konnte, in einem kirchlichen Krankenhaus. 1989 wurde er Mitbegründer der Gruppe Demokratie Jetzt. 

Heute treffen sich die "Ureinwohner", wenn es dämmert

Seit dem Fall der Mauer hat sich unter der Ägide des großen Geldes die Bevölkerung des Prenzlauer Bergs in großem Umfang ausgetauscht. Gut vier Fünftel der alten Bewohner sind, so die Schätzung, seit 1989 verschwunden, von den neuen Immobilieneigentümern aus dem Westen verdrängt worden; in gleicher Zahl sind neue hinzugekommen. Berlinisch ist hier nur noch selten zu hören. Anders als in vergleichbaren ehemaligen Arbeitervierteln im Westteil der Stadt, wie Kreuzberg, Wedding oder Neukölln, leben im Prenzlauer Berg kaum Türken, Araber oder Afrikaner. Für sie ist das Viertel zu teuer, und sie fürchten im Osten zudem rassistische Angriffe von Nazis bzw. "Glatzen". Dafür ist jeder Zehnte der rund 150.000 heutigen Bewohner ein Franzose, Italiener, Brite, Spanier oder Däne.

Die "Ureinwohner" treffen sich, wenn es dämmert, nur noch an wenigen Orten, zumeist Raucherkneipen, in denen viel getrunken wird. Einige der letzten Treffpunkte der DDR-Oppositionellen sind inzwischen ebenfalls Geschichte, so der Mittwochstreff im Metzer Eck, wo der Mitbegründer des Neuen Forums Reinhard Schult lange Zeit zum Stammtisch eingeladen hatte. Gegenüber in der Metzer Straße hat Bert Papenfuß, der Dichter und Kneipier, seine Rumbalotte aufgegeben. Und der Seeblick in der Rykestraße? Der "Friedenskoch" Hans-Jürgen Buntrock hat ihn inzwischen aus der Hand gegeben, verkauft, und arbeitet nun im Café der taz.