Singende Männerchöre, stolze Arbeiterinnen, Frauen unter Trockenhauben: Von den Fünfzigerjahren an hat der Fotograf Stefan Moses die Deutschen im Alltag mit seiner Kamera begleitet. Seine Bilder dokumentieren, wie sich das Land nach Terror und Krieg mit Wiederaufbau und Wirtschaftswunder über Jahrzehnte neu erfinden wollte – und wie in West und Ost doch so manches lange beim Alten blieb. Anlässlich seines ersten Todestags sind Werke des großen Menschenfotografen noch bis zum 12. Mai im Deutschen Historischen Museum in Berlin zu sehen. Wir zeigen einen Auszug aus seiner umfangreichen Arbeit.