Wenn wir uns Wissenschaftler bei der Arbeit vorstellen, ist die erste Assoziation meist das Labor. In unserer Vorstellung beherrschen Mikroskope, Petrischalen und Reagenzgläser die Arbeitswelt der Forscher – und vielleicht noch unzählige Tabellen und Diagramme auf einem Computer-Bildschirm.

Für das Projekt "Science TV" der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) haben zehn Forscherteams eine Kamera in die Hand genommen und ihren Arbeitsalltag dokumentiert. Herausgekommen sind Kurzfilme über Biologen, die nach Wasservögeln tauchen, Materialforscher, die Beton gießen – oder Mediziner, die Demenz an Zebrafischen erforschen.

In der zweiten Folge der neuen ZEIT ONLINE-Videoreihe begleiten wir Christian Haass. Am Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen an der Ludwigs-Maximilians-Universität in München erforscht er die Alzheimer-Erkrankung und die Heilungserfolge von Medikamenten.

Mehr als 100 Jahre ist es her, dass der deutsche Psychiater Alois Alzheimer die nach ihm benannte Krankheit zum ersten Mal beschrieben hat. Trotz intensiver Forschung gibt es bis heute noch kein Medikament, das diese Krankheit stoppen kann.