Der aus Liberia stammende Ebola-Patient im US-Bundesstaat Texas ist tot. Thomas Eric Duncan sei am Mittwochmorgen gestorben, teilte das Krankenhaus in Dallas mit. Duncan hatte sich in seinem Heimatland mit Ebola infiziert, das tödliche Virus wurde aber erst nach seiner Einreise in die USA diagnostiziert.

Duncan hatte sich in seinem Heimatland Liberia mit Ebola infiziert. Der Erreger wurde aber erst diagnostiziert, nachdem er zu einem Familienbesuch nach Texas gereist war. Nach einer Ansteckung vergehen bis zu 21 Tage, bis erste Zeichen der Krankheit wie Fieber und Übelkeit auftreten. Duncan war der erste Ebola-Patient, bei dem das Virus in den USA festgestellt worden war. 

An US-Flughäfen sollen nun alle einreisenden Passagiere auf Anzeichen von Ebola kontrolliert werden. Dies ordnete das US-Heimatschutzministerium an. Grenzbeamte sollen zudem Informationsmaterial an Reisende verteilen, an welchen Symptomen Ebola zu erkennen ist.

Allerdings blieb zunächst offen, wie die Suche nach an Ebola erkrankten Fluggästen an den Flughäfen und anderen Grenzübergängen genau erfolgen wird. Die neue Vorschrift sehe vor, dass Beamte nach "allgemeinen Zeichen von Erkrankungen" bei Passagieren Ausschau halten sollten, sagte der stellvertretende Heimatschutzminister Alejandro Mayorkas bei einer Konferenz zur Sicherheit an Flughäfen.

Die US-Regierung debattiert seit Tagen über den richtigen Weg, Infektionen mit der oft tödlichen Krankheit in den USA zu vermeiden. Die Seuche hat in Westafrika mittlerweile mehr als 3.600 Menschen das Leben gekostet und ist vor allem in den Ländern  Sierra Leone, Guinea und Liberia ausgebrochen.