23 Millionen Menschen in Deutschland haben häufig Schmerzen, sechs Millionen sollen unter chronischen Schmerzen leiden. 

Das große Problem: Die üblichen Schmerzmittel helfen nur noch begrenzt, Tabletten wirken oft nicht mehr. Zugleich steigt die Lebenserwartung und mit ihr aber auch die Zahl der schwer zu behandelnden chronischen Beschwerden. Auf Dauer kann die Einnahme starker Medikamente zudem gefährliche Nebenwirkungen bis hin zum Herzinfarkt haben. Auch Operationen führen oft nicht zum gewünschten Ergebnis. 

Andere Lösungen sind dringend gesucht. Vermutlich braucht es ein ganz neues Verständnis von Schmerzen und ihrer Therapie. Wer seine Beschwerden überwinden will, muss im Kopf ansetzen, schreibt ZEIT-Redakteur Harro Albrecht. Denn wie intensiv wir Schmerz empfinden, beeinflussen wir auch selbst.

Womit behelfen Sie sich, wenn Sie entweder keine Tabletten schlucken wollen oder diese nicht mehr wirken? Haben Sie den Eindruck, Ihr Arzt und Ihre Umwelt nimmt Ihre Beschwerden ernst genug? Können Sie mit dem Konzept etwas anfangen, dass Schmerz letztendlich im Kopf entsteht und gerade chronischer Schmerz auch dort bewältigt werden muss? 

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