Global Drug Survey 2018
ZEIT ONLINE ruft auf zur größten Drogenumfrage.

Bei akuten Notfällen und lebensbedrohlichen Symptomen wie Bewusstlosigkeit oder Krampfanfällen sollte der Notruf 112 gewählt werden. Kostenlose telefonische Notfallberatung für akute und chronische Vergiftungen, zum Beispiel wegen einer Überdosierung, leisten außerdem die Giftnotrufzentralen. Im Zweifel ist aber der Rettungsdienst unter 112 auch hier die richtige Wahl. In der Leitstelle wird entschieden, ob etwa ein Notarzt geschickt werden muss.

Grundsätzlich kann jeder Mensch in Krisensituationen bei der Telefonseelsorge unter den kostenlosen Rufnummern 0800 - 111 0 111 und 0800 - 111 0 222 anrufen. Infomaterialien und Listen von Ansprechpartnern für Drogenabhängige und Angehörige bietet die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, darunter ein Verzeichnis der lokalen Suchtberatungsstellen in ganz Deutschland und eine anonyme und bundesweite Sucht-und-Drogen-Hotline (01805 - 313031).

Speziell für Eltern von betroffenen Kindern und Jugendlichen gedacht ist das Elterntelefon der Nummer gegen Kummer.

Umfassende Informationen, Weitervermittlung an Experten und direkte Hilfe findet man auch bei der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen. Onlineberatung für Drogenkonsumenten per Chat oder E-Mail bietet drugcom.de. Für hilfesuchende Alkoholabhängige sind die Anonymen Alkoholiker eine Anlaufstelle. Suchtkranke und deren Angehörige können sich außerdem an das Blaue Kreuz, den Kreuzbund oder die Guttempler wenden.

spudnique
Ein ganz normaler Tag mit Drogen

Ein ganz normaler Tag mit Drogen

Kaffee zum Frühstück, die Zigarette danach – und vielleicht noch eine Nase Koks. Was Sie über Alltagsdrogen wissen sollten.

Laden …

Drogen

Ständig drauf

Morgens trinken sie Kaffee, schnorren sich in der Pause eine Zigarette und ziehen nach der Vorlesung an einem Joint. Dann ein Feierabendbier und zum Vorglühen Wodka Energy – Tausende Menschen leben mit dem Rausch, jeden Tag. Wie gefährlich ist das?

Laden …

Hintergrund

30.000-mal Rausch: Das ist die Bilanz

ZEIT ONLINE fragt seine Leser regelmäßig, wie viel sie rauchen, kiffen, trinken, koksen. Etwa 30.000 Antworten sammeln wir jedes Jahr. Eine gute Basis, um sich den Drogenalltag vieler Menschen mal genauer anzuschauen.

Laden …
Laden …

Nein, so schnell geht das nicht. Etwa 120 Tassen (à 150 Milliliter) bräuchten Sie, um sich zu gefährden. Vorher würden Sie aber Herzrasen und ein hoher Blutdruck wohl vom Weitertrinken abhalten.

Laden …

Dann folgen Sie den Vorgaben: Frauen sollten pro Tag maximal 0,25 Liter Bier oder 0,1 Liter Wein trinken. Männer nicht mehr als das Doppelte. Für alle gilt: Mindestens zwei Tage Abstinenz pro Woche. Das Problem: Die meisten halten sich nicht dran.

Laden …

Na ja. Es stimmt, Pharmakologen schätzen die Gefahren für den einzelnen geringer ein als durch Alkohol. Aber Gras ist, wie jede Droge, auch gefährlich. Es kann zum Beispiel Wahnvorstellungen auslösen. Tägliches Kiffen ist keine gute Idee und schädigt – genau wie alles, was geraucht wird – die Lungen.

Laden …

Stimmt. 2008 befragten US-Forscher Barbesucher, ob sie Getränke mit Energy Drinks getrunken hatten oder einfache alkoholische Getränke. Wer gemischt hatte, blieb länger, trank mehr und fühlte sich öfter fahrtüchtig als die nicht energiegeladenen Trinker.

Laden …
Laden …