Es ist wieder soweit. Nein, das ist kein unmoralischer Aufruf, Drogen zu nehmen. Wir möchten Sie nur einladen, bei unserer Umfrage mitzumachen – und da geht es nicht nur um Hartes wie Kokain oder Speed, sondern auch ums Rauchen, Trinken oder Kiffen. Oder um Medikamente, die vielleicht nicht immer genauso vom Arzt verschrieben wurden.

Wir wissen, dass die meisten von Ihnen legale und auch ab und zu illegale Drogen nehmen. Mehrere Zehntausend Leser haben bereits anonym angegeben, wie viel sie trinken, rauchen und ob sie Illegales ausprobiert haben. In Kooperation mit den Wissenschaftlern des Global Drug Surveys befragen wir Sie schon seit 2013 dazu.

Wir tun das, weil wir das Ziel der weltweit größten Online-Befragung zu Drogen unterstützen: Den Konsum zumindest sicherer zu machen, wenn er sich schon nicht stoppen lässt. Die Ergebnisse und Analysen werden in Fachzeitschriften veröffentlicht, auf Konferenzen präsentiert und für Beratungsgespräche genutzt. Um langfristige Trends zu erkennen, ist es erforderlich, immer wieder nachzufragen, was und wie neue und wiederholte Teilnehmer der Umfrage Drogen nehmen. Deshalb bitten wir Sie in diesem Jahr wieder: Machen Sie mit! Wir rufen alle Leser ab 16 Jahren auf, am Global Drug Survey 2017 teilzunehmen:

Fast 30.000 Menschen haben allein im vergangenen Jahr den Fragebogen ausgefüllt. Die Ergebnisse finden Sie in unserer Kartengeschichte. Wir widmen dem Thema Drogen außerdem ein ganzes Dossier.

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Reuters
30.000-Mal high

30.000-Mal high

Der Global Drug Survey ist die größte Umfrage unter Drogennutzern. Ein Drittel aller Befragten kamen aus Deutschland. Wer mitgemacht hat?

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Danny Moloshok/Reuters
Vor allem unsere Leser

Vor allem unsere Leser

Die Daten sind nicht repräsentativ, aber hilfreich: Wie geht es Ihnen mit Drogen? Das Ziel: Wer weiß, was er tut, lebt ungefährlicher.

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Richtige Antwort. Zwar kommt es bei allen Drogen auf die Dosis an. Crack rangiert aber ganz oben, wenn es um gesundheitliche Schäden für den Einzelnen geht. Es macht abhängig und zerstört Nervenzellen. Wer Koks schnieft, ist auch nicht besser dran: Geschmacks- und Geruchsnerven verkümmern, Gefäße werden geschädigt. Auf Dauer kommen Organschäden hinzu, auch Psychosen sind mögliche Folgen.

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Richtig! So viele Menschen würden ihren Konsum im nächsten Jahr gerne reduzieren. Jeder zehnte Alkoholtrinker konnte übrigens mindestens einmal pro Monat nicht aufhören zu trinken. 13 Prozent bereuen ihr Trinkverhalten regelmäßig.

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