Hohes Fieber, extreme Schlappheit, Schwitzen, Kopf- und Gliederschmerzen – das sind untrügliche Anzeichen, dass Sie nicht nur ein Schnupfen erwischt hat, sondern eine echte Influenza. Die Grippewelle hat jetzt im Februar ihren bisherigen Höhepunkt erreicht. Das Robert-Koch-Institut (RKI), das die Fallzahlen überwacht, verzeichnet weiterhin eine stark erhöhte Aktivität.

Knapp 40.000 Neuinfizierte wurden am RKI in der letzten Februarwoche registriert – das ist recht viel, auch wenn es zu früh im Jahr ist, um eine Bilanz zu ziehen und von einer außergewöhnlichen Grippesaison zu sprechen. Die tatsächliche Zahl der Patientinnen und Patienten liegt in jedem Fall noch höher: In Arztpraxen und Krankenhäusern werden täglich Tausende Deutsche mit Grippesymptomen behandelt, ganze Quarantänestationen wurden in den vergangenen Wochen eingerichtet.

Und dann ist da noch die Verunsicherung bezüglich der Impfung, die dieses Jahr gegen einen besonders virulenten Stamm nicht zu helfen scheint. Trotzdem empfiehlt die Ständige Impfkommission (Stiko) sie weiterhin für die üblichen Risikogruppen: Kinder, Menschen ab 60, Schwangere, chronisch Vorerkrankte und alle, die in Krankenhäusern, Pflegeheimen oder Kitas arbeiten. Grundsätzlich rettet die Grippeimpfung jedes Jahr Tausende Leben.

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