Ein Gummi ist nach wie vor der beste Schutz beim Sex. Was aber, wenn es reißt, und der Partner einem beispielsweise in diesem Moment eröffnet, HIV positiv zu sein? Wer sollte sich regelmäßig beim Arzt auf Geschlechtskrankheiten testen lassen? Zahlt die Krankenkasse diese Untersuchungen? Und was ist zu tun, wenn ein Test positiv ist?

Das ist nur ein Thema in der zweiten Sexpodcastfolge zu Safer Sex. Darin spricht die Sexualtherapeutin Melanie Büttner nämlich auch darüber, dass in Deutschland Warzen durch HPV, Clamydien und Herpes weit verbreitet sind, aber auch Syphilis und Hepatitis. Im Gespräch mit ZEIT-ONLINE-Wissenredakteurin Alina Schadwinkel erklärt Büttner, wie man sich schützen kann. So ist es etwa möglich, sich gegen HPV und Hepatitis impfen zu lassen, während bei den meisten anderen Erkrankungen Kondome noch immer den größten Schutz bieten.

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Auch beantwortet Büttner die Frage einer Hörerin, ob man sich im Mund und Rachen auf Chlamydien oder HPV testen lassen kann. Und wir widmen uns einer heiklen Situation: Was, wenn zwei bereit zum Sex sind, sich aber herausstellt, dass ein Kondom fehlt – einer von beiden aber dennoch unbedingt weitermachen will?  

Wie häufig sexuell übertragbare Krankheiten wie Syphilis, Chlamydien oder HIV in Deutschland sind, war ein Thema der ersten Safer-Sex-Folge Kondom, Lecktuch, Impfung – so wird Sex sicher, die Sie hier hören können. Weiter haben Büttner und Schadwinkel geklärt: Wie sinnvoll sind die Impfungen für HPV und Hepatitis? Wie werden Oralsex, Handjobs und Fisten sicher? Und was ist Männern zu raten, die meinen, ein Kondom fühle sich nicht gut an?

Weiterführende Informationen

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Lesen Sie die Übersicht zum Sexuell übertragbare Krankheiten in einer optimierten Fassung.

Sie wollen wissen, warum wir überhaupt über Sex reden? Alles dazu und zu den Stimmen des Sexpodcasts hören Sie hier. Alle Folgen von "Ist das normal?" finden Sie auf dieser Sammelseite.

Falls Sie eine Frage oder Anregungen haben, schreiben Sie Melanie Büttner, Alina Schadwinkel und Sven Stockrahm eine E-Mail an istdasnormal@zeit.de. Oder stellen Sie Ihre Frage als Sprachnachricht. Nehmen Sie sich mit dem Smartphone auf und schicken Sie uns die Datei ebenfalls an die E-Mail-Adresse.