Wie kann es sein, dass jede zehnte Frau eine Endometriose hat, aber so wenig darüber bekannt ist – selbst Ärztinnen und Ärzten? Unter anderem dieser Frage widmen sich die Sexualtherapeutin und Ärztin Melanie Büttner (rechts) und Alina Schadwinkel, Redakteurin im Ressort Wissen von ZEIT-ONLINE, in dieser Folge des Sexpodcasts. © Simon Koy für ZEIT ONLINE

Schon mal was von Endometriose gehört? Nein? Das geht überraschend vielen so. Dabei ist es die zweithäufigste gynäkologische Erkrankung in Deutschland. Es handelt sich dabei um gutartige Wucherungen von Gewebe der Gebärmutterschleimhaut – die können nicht nur arg schmerzhaft sein, sondern machen in einigen Fällen sogar unfruchtbar. Schätzungen zufolge hat etwa jede zehnte Frau zwischen Pubertät und Wechseljahren Endometriose, jährlich erkranken etwa 30.000 Frauen neu.

Wie es möglich ist, dass so viele Betroffene ihre Krankheit nicht kennen und warum es selbst Ärztinnen und Gynäkologen schwerfällt, eine Endometriose festzustellen, darüber spricht die Wissenschaftsredakteurin Alina Schadwinkel mit der Sexualtherapeutin und Ärztin Melanie Büttner im Sexpodcast.

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Büttner erklärt auch, warum ein ausführliches Gespräch mit einer Ärztin wichtig ist, wieso es einen Ultraschall und eine Bauchspiegelung zur Diagnose braucht und welche Therapiemöglichkeiten es gibt.

Weiterführende Informationen

Falls Sie eine Frage oder Anregungen haben, schreiben Sie Melanie Büttner, Alina Schadwinkel und Sven Stockrahm eine E-Mail an istdasnormal@zeit.de. Oder stellen Sie Ihre Frage als Sprachnachricht. Nehmen Sie sich mit dem Smartphone auf und schicken Sie uns die Datei ebenfalls an die E-Mail-Adresse.

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