Chefarzt und Internetsuchtexperte Bert te Wildt im Gespräch mit der Sexualtherapeutin und Ärztin Melanie Büttner. © Simon Koy für ZEIT ONLINE

Sei es Sex, Pornos, Shopping, Games oder Social Media: Wir sind es gewohnt, dass sich Wünsche scheinbar sofort befriedigen lassen – dem Internet sei dank. Manchmal verlieren sich Menschen aber auch in Posts und Likes oder dem Verlangen nach immer neuen Sexclips. Die Frage sei nicht: Wie schädlich manche Inhalte seien, sondern eher: Was verpasst jemand, der süchtig ist, vom Leben? Das sagt Bert te Wildt, Deutschlands führender Experte auf dem Gebiet der Internetabhängigkeit. Wie bereiten wir schon Kinder und Jugendliche besser auf Sex- und Gewaltinhalte vor, die heute schneller, umfangreicher und jederzeit auf dem Smartphone abrufbar sind?

Bert te Wildt ist Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie und leitet die psychosomatische Klinik Kloster Dießen am Ammersee. Seit Jahren behandelt er Menschen mit Internet- und Computerspielabhängigkeit und gilt als Deutschlands führender Experte auf diesem Gebiet. © Simon Koy für ZEIT ONLINE

Darüber diskutieren die Sexualtherapeutin und Ärztin Melanie Büttner und der Vizeleiter des Ressorts Wissen und Digital bei ZEIT ONLINE, Sven Stockrahm, mit ihrem Gast Bert te Wildt. In dieser zweiten Folge mit dem Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie sprechen die drei über Aufklärung, Jugendschutz und warum Nähe und Beziehungen zu Freunden und Familie so wichtig sind, um selbstbestimmt über den eigenen Körper und seine Bedürfnisse entscheiden zu können.

Hören Sie die Folge direkt oben auf dieser Seite.

Bert te Wildt war bereits in der vorherigen Folge zu Gast zum Thema Von Pornos bis Games – was, wenn Sex und Gewalt die Norm sind? Die Folge können Sie hier hören:

Weiterführende Informationen

In dieser Podcastfolge werden mehrere Studien und Quellen zitiert, hier haben wir sie aufgelistet:

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Alle Folgen und Quellen des Sexpodcasts sind auf dieser Seite gesammelt.