Soziale Isolation - "Ich kann dich nicht besuchen, aber ich rufe häufiger an" Die Corona-Pandemie hat auch psychische Auswirkungen. Der Psychiater Bastian Willenborg erklärt, wie Menschen mit Angst und dem neuen sozialen Abstand umgehen können. © Foto: ZEIT ONLINE

Es sind Zeiten, in denen jeder Anflug von Schnupfen unruhig macht. Die Isolation zu Hause, Sorgen um die eigene Gesundheit und die von Eltern, Großeltern und Kindern, dazu die Angst, den Job zu verlieren oder pleitezugehen: All das schlägt auf die seelische Gesundheit. Dazu kommt die Unsicherheit darüber, wie gefährlich das neue Virus wirklich ist, wie weit wir den Zahlen und Karten aus aller Welt trauen können und das Gefühl, politischen Maßnahmen ausgeliefert zu sein, die nicht immer für jeden nachvollziehbar erscheinen. ZEIT ONLINE will mit dieser Videosprechstunde Ihre Fragen so gut es geht beantworten und Fake News von Fakten trennen.

Regelmäßig werden Redakteurinnen und Redakteure aus dem Wissen-Ressort von ZEIT ONLINE in dieser Videoserie eine Auswahl Ihrer Fragen zum neuen Coronavirus und seinen Folgen für die körperliche und psychische Gesundheit beantworten – als Experte unterstützt uns der Berliner Psychiater Bastian Willenborg.

In der ersten Folge spricht Jakob Simmank, Mediziner und Wissen-Redakteur, mit dem Psychiater darüber, was der Ausbruch des Coronavirus mit uns allen macht.

Hier können Sie uns Ihre Fragen stellen: