Eine solche Pandemie gab es noch nie – Seite 1

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Geschichte wiederholt sich nicht. Aber sie spiegelt sich in dem, was gegenwärtig passiert. Gab es eine Pandemie wie die aktuelle schon einmal? Oder ist alles neu? Ein Blick zurück lohnt, weil man aus der Geschichte lernen kann.

Mark Honigsbaum ist einer, der zurückgeblickt hat. In seinem Buch The Pandemic Century folgt er den großen Pandemien des 20. und frühen 21. Jahrhunderts. "Keine zwei Pandemien sind genau gleich", sagt Honigsbaum am Telefon, "aber es gibt viele Parallelen zwischen Covid-19 und der Spanischen Grippe 1918." Das stimmt nicht gerade hoffnungsfroh. Die Spanische Grippe war eine der größten Katastrophen des vergangenen Jahrhunderts. Ungefähr ein Drittel der Weltbevölkerung infizierte sich zum Ende des Ersten Weltkriegs mit dem Influenzavirus, das die Grippe verursachte. Viele, die sich ansteckten, bekamen heftige Lungenentzündungen, liefen blau an, ihnen kam das Blut aus Nase, sie starben nach Luft schnappend – in Mumbai, in New York, in Stuttgart, auf der ganzen Welt. Groben Schätzungen nach verloren 50 Millionen Menschen wegen der Spanischen Grippe ihr Leben, also zwischen 2,5 und 5 Prozent der damaligen Weltbevölkerung.

Anders als bei der Lungenkrankheit Covid-19, die ihren Ausgang im chinesischen Wuhan nahm, im Umkreis eines Marktes, auf dem auch als Überträger infrage kommende Wildtiere gehandelt wurden, wissen wir von der Spanischen Grippe nicht genau, wie sie in die Welt kam. Historiker, Virologinnen und Biologen haben Hinweise darauf gefunden, dass Vorläufer des damals so tödlichen Influenzavirus schon Jahre vor den schlimmen Krankheitswellen des Jahres 1918 kursierten. Eine Spur führt zurück in eine britische Militärbasis im nordfranzösischen Étaples. "Die Basis war vollgestopft mit Menschen", schreiben Mikrobiologen (Isirv: Wever & Van Bergen, 2014). "In der Nähe lagen Salzwassermarschen mit vielen Zugvögeln, es gab reichlich Farmen mit Schweinen, Enten und Gänsen, die als Nahrung für die Soldaten reserviert waren. Diese Bedingungen könnten zu einem Ausbruch von Atemwegserkrankungen beigetragen haben." 

Viren aus dem Tierreich

Und tatsächlich zeigen genetische Analysen der wenigen Gewebeproben, die man von Betroffenen der Spanischen Grippe hat, dass im Erbgut des Influenzavirus Genschnipsel steckten, die ihren Ursprung wohl in Vögeln hatten (Proceedings of the American Philosophical Society: Taubenberger, 2006). Ein zu enger Kontakt zwischen Mensch und Tier steht eben oft am Anfang von Epidemien. Viele Seuchen, die Menschen gefährlich werden, sind solche Zoonosen, rund 60 Prozent schätzt man (DFID: Grace et al., 2012). Es sind Erkrankungen, deren Erreger – oft Viren – von einem Tier auf den Menschen überspringen. So war es bei der Spanischen Grippe, beim bushmeat, das Ebola-Ausbrüche getriggert hat, oder bei Covid-19. Welches Tier das Virus diesmal übertragen hat, wissen wir noch nicht, wahrscheinlich aber hat das Überträgertier selbst das Virus von einer Fledermaus bekommen. Das zeigen genetische Analysen (Nature Medicine: Andersen et al., 2020).

Die Welt von heute ist viel vernetzter als die von 1918. Von Wuhan allein gingen vor dem Ausbruch jede Woche Hunderte Flüge in die ganze Welt. China hat mit seiner Neuen-Seidenstraßen-Initiative mit Orten in aller Welt enge Beziehungen aufgebaut. Aber auch 1918 war die Welt – vor allem wegen des Krieges – eng zusammengerückt. In Nordfrankreich, in den Lagern der Briten, trafen Soldaten aus dem indischen Punjab, aus Sierra Leone und Nigeria auf Franzosen und Briten und auf chinesische Tagelöhner und vietnamesische Arbeiter. Viele von ihnen trugen das Virus nach Hause und verbreiteten es so über den Globus. Ziemlich ähnlich also wie sich Sars-CoV-2 in den vergangenen Wochen entlang der Handels- und Tourismusströme in die Welt verbreitete.

Der Krieg machte es der Spanischen Grippe leicht

Das Influenzavirus, das die Spanische Grippe auslöste, muss in den Jahren und Monaten vor März 1918 von einem recht harmlosen Grippevirus zu einem tödlichen Virus geworden sein. In den Schützengräben waren sich die Soldaten so nah und starben so schnell, dass sich das Influenzavirus sich anpassen musste, sagt der Biologe Paul Ewald (Public Health Reports: Byerly, 2010). Für Viren ist es aus evolutionärer Sicht ein Vorteil, wenn sie ihren Wirt – also die Lebewesen, die sie befallen – nicht töten. Denn so können Mensch oder Tier das Virus weitergeben und es kann sich vermehren und weiterentwickeln. 1918 aber, weil die Soldaten so schnell aus anderen Gründen starben – an Schusswunden, Typhus, heftigen Durchfällen, Füßen, die in den nassen Stiefeln aufquollen und sich entzündeten –, setzte sich ein Virus durch, das es schaffte, sich möglichst schnell zu vermehren. Je radikaler es sich aber vermehrte, desto tödlicher wurde es. Und in dieser fatalen Variante breitete es sich am Ende des Krieges aus.

Der Pandemienhistoriker Honigsbaum zitiert eine Passage aus dem Theaterstück The Doctor’s Dilemma von Bernard Shaw. Dort heißt es: "Der charakteristische Erreger einer Krankheit ist möglicherweise ein Symptom statt einer Ursache" (The Lancet: Honigsbaum, 2019). Die spanische Grippe mag das Symptom eines Weltkrieges gewesen sein. Nicht zuletzt, weil sie zunächst viele junge Soldaten traf, die unter schlechten Bedingungen in zugigen Militärlagern gedrillt wurden. Und weil die zensierte Presse in Kriegszeiten kaum über die Ausbrüche berichtete. Von den ersten Infizierten wusste die Weltöffentlichkeit also lange nichts.

Hätten wir schon eine Impfung haben können?

Sars-CoV-2 hingegen sei, sagt Honigsbaum, ein Symptom dafür, dass der Mensch zu tief in die Lebensräume von Wildtieren eindringe, und dafür, dass die Welt unglaublich eng vernetzt sei (Lesen Sie hier, was Epidemien wahrscheinlicher gemacht hat.). Er glaubt aber auch, dass die aktuelle Pandemie zeigt, dass wir "die Grundlagenwissenschaft vernachlässigt haben". 2002 brach schon einmal ein Coronavirus aus: der Erreger des Schweren Akuten Respiratorischen Syndroms, kurz Sars. Ein enger Verwandter von Sars-CoV-2, das jetzt um die Welt geht und die Lungenkrankheit Covid-19 auslöst. Auch wenn das schon viele Jahre her ist, hat man gegen Sars seither keine Impfung entwickelt. Einer der Gründe: Geld. Die Arbeitsgruppe von Peter Hotez, Dekan der National School of Tropical Medicine, in Houston hatte vor vier Jahren einen Impfstoffkandidaten fertiggestellt (Human Vaccines & Immunotherapeutics: Chen et al., 2014). Als es aber darum ging, diesen in klinischen Studien auf Sicherheit und Effektivität, also die Bildung von Antikörpern, zu testen, fand sich niemand, der das finanzieren wollte.

Ein aus heutiger Sicht entscheidender Fehler. Nicht nur weil auch Sars jeder Zeit wieder auftauchen könnte. Sondern auch, weil das Sarsvirus und das neue Coronavirus sich genetisch sehr ähnlich sind. Es hätte gut sein können, dass ein Impfstoff, der vor Sars schützt, auch gegen Sars-CoV-2 wirksam wäre (siehe auch: Nature: Zhou et al., 2020).

Natürlich gibt es zwischen der Spanischen Grippe – einer Influenza, wie sie jedes Jahr in milderer Form Millionen infiziert – und dem neuen Coronavirus gewaltige Unterschiede. Nicht nur handelt es sich um eine ganz andere Art von Virus. Virologen rechnen auch damit, dass höhere Temperaturen und niedrige Luftfeuchtigkeit dem Sars-CoV-2, anders als Influenzaviren (zum Beispiel Medrxiv: Oliveiros et al., 2020), nicht so viel anhaben können. Das heißt, dass man sich nicht zu viel Hoffnung machen sollte, dass die neue Lungenseuche im Frühling verschwindet. Dazu kommt, dass Sars-CoV-2 wohl ansteckender ist als Influenza (Medrxiv: Read et al., 2020). Auch wenn manche Forscherinnen und Forscher betonen, dass die Spanische Grippe wiederum ansteckender war als andere Influenzawellen (Journal of Infectious Diseases: Andreasen et al., 2008). Der wahrscheinlich entscheidende Unterschied aber ist, dass 1918 vor allem Menschen zwischen 20 und 40 Jahren an den Folgen der Infektion starben. Covid-19 hingegen trifft vor allem ältere und kranke Menschen – was nicht heißt, dass nicht auch Jüngere daran sterben können.

Kurven, die zeigen, wie die Lebenserwartung im Laufe des 20. Jahrhunderts angestiegen ist, haben zwischen 1917 und 1919 eine scharfe Zacke nach unten. Selbst wenn der Großteil der Welt in den kommenden Monaten an Covid-19 erkranken würde und ein Prozent aller Infizierten stürbe, würden wir eine solch dramatische Zacke nicht sehen. Das liegt daran, dass der Einfluss auf die durchschnittliche Lebenserwartung nicht so groß ist, wenn Menschen sterben, die alt sind, also bereits nahe an der eigentlich errechneten Lebenserwartung. Außerdem zeigt ein Vergleich der – lückenhaften – Daten zur Sterblichkeit an der Spanischen Grippe mit den – äußerst vorläufigen – Daten von Sars-CoV-2, dass Letzteres nur halb so tödlich sein könnte (Emerging Infectious Diseases: Taubenberger & Morens, 2006 und Nature Medicine: Wu et al., 2020).

Reality-TV mit dem Coronavirus

Und noch etwas ist diesmal ganz anders: Wurden 1918 die Zeitungen zensiert und dominierte ohnehin die Kriegsberichterstattung die Titelblätter, ist das neue Coronavirus heute eine Dauernachrichtenlage. Seit Januar verfolgt die Welt jede Bewegung des Erregers und jede Gegenreaktion der Menschen: Ein völlig neues Virus wird gefunden. Wuhan wird zur Geisterstadt. Ärzte brechen vor Erschöpfung zusammen. Die ganze Welt betroffen. Grenzen schließen. Das öffentliche Leben erlischt. Angespannt sitzen die Menschen vor den Smartphones und Fernsehern. Es ist ein wenig wie Reality-TV, nur dass man fortwährend kurz davor ist, selbst in die Handlung hineingezogen zu werden.

Es ist Peak Panic in den Medien, an den Börsen und in den Parlamenten. Auch die Schweinegrippe – eine besonders ansteckende Influenzawelle, die 2009 begann – machte Schlagzeilen, ebenso der große Ebola-Ausbruch 2014/15. Aber nicht so viele wie jetzt. Wie wohl bei keiner anderen Pandemie gibt es nur noch ein Thema, über das die Menschen reden – und nur noch ein Thema, das die Politik umtreibt: Corona. Das beobachtet auch Thomas Zimmer. Der Historiker von der Uni Freiburg ist Experte für die Geschichte der internationalen Gesundheitspolitik. Eigentlich sollte er in ein paar Wochen in die USA ziehen, um eine Professur an der Georgetown University anzutreten. Aber in die USA fliegen, das geht nicht mehr. Schulen, Bars und Geschäfte zu schließen, Grenzen dichtzumachen – "eine derart massive politische Reaktion auf ein Gesundheitsproblem hat es in der Geschichte der Bundesrepublik noch nicht gegeben", sagt Zimmer.

Und Honigsbaum sagt: "Wir dringen gerade ins Niemandsland vor." Er vergleicht die Covid-Pandemie mit dem Zweiten Weltkrieg – nicht in puncto Verwüstung, sondern was die sozialen und ökonomischen Konsequenzen angeht. Ob er recht hat, werden wir erst in Monaten oder Jahren wissen.

Nicht warten, handeln

Was genau lässt sich aus den vergangenen Epidemien lernen? 

Zunächst, dass die Welt sich nach einer Pandemie auf die nächste vorbereiten muss. Es gab in der Vergangenheit genügend Warnungen – Ebola, Nipah, Sars, Mers oder die Vogelgrippe – und es ist nicht genug passiert. Seit Jahren warnen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vor einer Pandemie, wie wir sie jetzt beobachten. Seit Jahren sagt die Weltgesundheitsorganisation WHO ihren Mitgliedstaaten: Tut mehr, um euch vorzubereiten! Noch im vergangenen September hieß es in einem Bericht des Global Preparedness Monitoring Boards: "Die Welt ist nicht auf eine Pandemie mit einem sich schnell ausbreitenden, virulenten Atemwegskeim vorbereitet", die bisherigen Bemühungen seien gut, aber "hochgradig ungenügend". Es fehle an Überwachungssystemen, Lagerkapazitäten und einem starken öffentlichen Gesundheitsdienst, der Infektionsketten aufspürt.

Was die Vorbereitung angeht, geht es im Moment natürlich primär nicht um die nächste Pandemie, sondern um die nächste Welle der Covid-Seuche. Pandemien verlaufen in Wellen, die Spanische Grippe etwa hatte drei schwere Wellen, eine im Frühjahr 1918, eine besonders schwere im Herbst und Winter 1918 und eine 1919 (New England Journal of Medicine: Miller et al., 2009). Ähnliches könnte auch beim neuen Coronavirus passieren. Viren, die um die Welt gehen, gleichen einer Flipper-Kugel. Sie springen von einer Seite der Welt zur nächsten, nur um dann nach kurzer Zeit zurückzukommen und den nächsten Ausbruch an der ersten Stelle auszulösen.

Psychologie der Pandemie

Und noch etwas lehren uns vergangene Ausbrüche: Wir müssen schnell sein. Sehr schnell. Mike Ryan, der oberste Seuchenschützer der WHO, der geholfen hat, einen Ebola-Ausbruch nach dem anderen einzudämmen, sagt: "Seien Sie schnell. Bereuen Sie nichts." Er sagt auch: "Geschwindigkeit sticht Perfektion. [...] Der größte Fehler ist, gelähmt zu sein von der Angst, zu versagen." Ryans Botschaft lässt das, was momentan in Deutschland und Europa passiert, in anderem Licht erscheinen. Natürlich weiß niemand genau, welchen Effekt etwa Schulschließungen haben werden. Was uns Pandemien aber lehren: Wir können nicht warten, wir müssen etwas tun. Das untermauern übrigens auch Daten: Städte und Gemeinden in den USA, die 1918 schnell Schulen und Kirchen schlossen und öffentliche Veranstaltungen untersagten, erlebten weniger schwere Ausbrüche der Spanischen Grippe (PNAS: Hatchett et al., 2007).

Die Wissenschaft hat etwas Wichtiges sicher schon gelernt. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in aller Welt arbeiten zusammen und produzieren in Rekordzeit Erkenntnisse – so schnell wie wahrscheinlich noch nie. Es dauerte nur wenige Wochen, bis der Erreger identifiziert und ein Test entwickelt worden war. Unter schwierigsten Bedingungen wurden Daten über Patientinnen und Patienten gesammelt und klinische Studien mit Medikamenten durchgeführt. Erste Ergebnisse werden in Kürze erwartet – und wer weiß, vielleicht ist sogar ein Medikament dabei, das man eigentlich gegen ein anderes tödliches Virus entwickelt hat, das nun aber gegen Sars-CoV-2 wirken könnte: Remdesivir etwa, das gegen Ebola entwickelt wurde, gilt als Kandidat und Favipiravir (Proceedings of the Japan Academy: Furuta et al., 2017), das eigentlich gegen die Influenzagrippe helfen soll.

Und noch einer Lösung eines Rätsels ist die Wissenschaft nähergekommen: Der Frage, warum vor allem junge Menschen an der Spanischen Grippe starben. Es könnte daran gelegen haben, dass die um 1890 Geborenen, die besonders oft daran starben, ihren ersten Kontakt mit einem Influenzavirus der Gruppe H3N8 hatten (Plos Pathogens: Gagnon et al., 2015). Als ihr Immunsystem dann Jahrzehnte später mit der H1N1-Virus der Spanischen Grippe in Verbindung kam, spielte es verrückt. Das Immunsystem wird gewissermaßen von dem ersten Influenzavirus, mit dem es in Kontakt kommt, geprägt. Und das hat einen Einfluss darauf, wie es auf andere Influenzaviren reagiert. Dass es so etwas auch bei Coronaviren gibt, ist bisher noch Spekulation. Justin Lessler aber, der zu diesem sogenannten Imprinting forscht, geht davon aus, dass es so ist. Das sagte er dem New Yorker. Und es könnte helfen zu verstehen, warum manche Menschen vom Virus härter getroffen werden als andere.

Auch über das, was in den Köpfen der Menschen passiert, und darüber, wie sich ihr Verhalten verändert, wenn ein gefährlicher Keim um die Welt geht und wie jetzt direkt in ihr Leben eingreift, wissen wir heute viel mehr als früher. Steven Taylor ist klinischer Psychologe an der University of British Columbia und hat mit The Psychology of Pandemics das vielleicht umfangreichste Buch über das Thema geschrieben. Er sagt: "Das Aufkeimen von Fremdenfeindlichkeit und Panikkäufe oder die Nachfrage nach Quacksalbermitteln – all das kennen wir von vorherigen Pandemien." Und es sei gut, das zu wissen, denn so könne man gezielt darauf reagieren. Die Regierung etwa mit Informationskampagnen, die Supermärkte, indem sie ihre Lieferketten anpassen.

Bei vergangenen Epidemien, etwa bei der H1N1-Schweinegrippe 2009, habe man beobachtet, dass zu viele Menschen aus Angst ins Krankenhaus gehen. Davon müsse man die Leute jetzt abhalten, denn es überfordere das System, sagt Taylor.

Die vielleicht wichtigste Lektion aus der Geschichte der Pandemien ist aber noch eine andere. Taylor sagt nämlich, es geschehe nicht das während einer Pandemie, was Hollywood-Filme erzählen. Es komme nicht zum Totalzusammenbruch, zum Chaos, zum Alle-gegen-Alle. Vielmehr habe man immer wieder beobachtet, dass sich die Menschen gegenseitig halfen, dass sie nett zueinander waren. Während einer Pandemie, das lasse sich immer wieder beobachten, sind Menschen solidarisch miteinander.