1. Mai 2003: Erdstöße der Stärke 6,4 bringen in der Provinz Bingöl
(Südosten) mindestens 176 Menschen den Tod, darunter mehr als 80
Kindern in einem Schülerheim.

12. November 1999: In der nordwestlichen Region Düzce fordert ein
Beben der Stärke 6,3 nahezu 900 Todesopfer. 1500 Häuser werden
zerstört.

Klicken Sie auf das Bild, um die Weltkarte der Erdbebengefahr herunterzuladen © Anne Gerdes/ZEIT Grafik

17. August 1999: Ein Jahrhundertbeben in der Region um die
nordwestliche Industriestadt Izmit tötet mehr als 17.100 Menschen.
88.000 Häuser sind unbewohnbar. Die Sachschäden belaufen sich auf
umgerechnet nahezu 6 Milliarden Euro.

27. Juni 1998: Im Gebiet um Adana (Südtürkei) stürzen bei
Erdstößen der Stärke 6,2 ganze Mietskasernen ein: 146 Tote.

13. März 1992: Mindestens 498 Tote und 200 völlig zerstörte Häuser
sind die Bilanz eines Bebens der Stärke 6,8 in der Ost-Provinz
Erzincan.

30. Oktober 1983: Im Raum Erzurum (Ost-Anatolien) werden 77
Ortschaften durch Erdstöße der Stärke 6,9 verwüstet. Die Retter
können 1342 Bewohner nur noch tot bergen.