Die "größte Umweltkatastrophe Brasiliens" – so nannte Brasiliens Umweltministerin Izabella Teixeira das Unglück. Am Nachmittag des 5. November vergangenen Jahres brachen zwei Dämme eines Eisenerzbergwergs. Eine Lawine giftigen Schlamms, voll mit Schwermetallen, tötete daraufhin 19 Menschen, überschwemmte Dörfer und verschmutzte Hunderte Kilometer des Rio Doce. Ein Jahr später warten 1.200 Menschen in Notunterkünften immer noch auf ein neues Zuhause. Der Betreiber Samarco hat die meisten nicht für ihren Verlust entschädigt.