Oberursel, Februar 2003. Mit der Sehnsucht nach Sommer, Sonne und Urlaub bringen sich auch die über den Winter angesammelten Fettpölsterchen in Erinnerung. Das kann die Vorfreude auf die Bikinisaison ganz schön dämpfen. Einer aktuellen Forsa-Umfrage zufolge würden 43 Prozent der Frauen gern fünf bis zehn Kilo weniger auf die Waage bringen. Aber nur 30 Prozent kämpfen aktiv gegen den Winterspeck. Das verwundert nicht. Wer schon mal den Gürtel enger geschnallt hat, weiß wie schwer es fällt. Nur eine langfristige Ernährungsumstellung in Kombination mit sportlicher Aktivität führt zum dauerhaften Erfolg ohne den gefürchteten Jojo-Effekt. Für den leichteren Einstieg zum Umstieg hält die Natur einige pflanzliche Helfer bereit.

Artischocke + Brennnessel aktiviert den Stoffwechsel
Heilpflanzensäfte aus der Artischocke regen die Gallenproduktion in der Leber an und fördern so die Fettverdauung. Auf diese Weise bieten sie fettem Essen und überflüssigen Pfunden Paroli. Die ideale Ergänzung ist der Frischpflanzensaft aus der Brennnessel. Er wirkt entwässernd und unterstützt so jede Diät. Um den Säure-Basen-Haushalt in Balance zu halten bindet kaliumreicher Kartoffelsaft überschüssige Magensäure. Für Fastenkuren geeignet sind außerdem noch diese Frischpflanzensäfte: Löwenzahn stimuliert die Leber, Birkenblätter spülen die Nieren und Zinnkraut strafft das Bindegewebe.

Schlankheitskur mit Pflanzensäften für dauerhaften Erfolg
Die ideale Kombination zum Abspecken ist die stoffwechselanregende Wirkung der Pflanzensäfte mit einer kalorienreduzierten Ernährung. In Reformhäusern gibt es spezielle Kombipakete für zehntägige Kuren. Zweimal täglich werden dabei Pflanzensäfte aus Artischocke, Brennnessel und Kartoffel im frisch

gemixten Saftcocktail eingenommen. Als Grundgetränk für den Cocktail kann man zwischen "pikant" und "fruchtig" wählen. Wer gerne herzhaften Gemüsesaft trinkt, liegt mit gewürztem und sättigendem Apfelpektin angereichertem Tomatensaft richtig. Exotisch-fruchtigen Geschmack bringen direkt gepresste Bio-Säfte aus Möhre, Apfel und Mango ins Glas. Richtig satt macht der Fruchtdrink durch die inulinreiche Wurzelknolle Topinambur. Der prebiotische Ballaststoff hilft nicht nur zuverlässig gegen Magenknurren, sondern ist auch noch Futter für die Darmbakterien. Ein abwechslungsreicher Ernährungsplan mit vegetarischen Rezepten bis 1000 Kalorien pro Tag ergänzt das ganzheitliche Konzept.

Diäterfolg wissenschaftlich bestätigt
Eine an der Fachhochschule Hamburg durchgeführte Studie * belegt eine mögliche Gewichtsreduktion von bis zu zehn Pfund innerhalb der ersten zehn Kurtage. Über 84 Prozent der Teilnehmer waren von einer langfristigen Gewichtsabnahme mit der Schoenenberger Schlankheits-Kur überzeugt. Rundum wohl gefühlt haben sich 95 Prozent.

Ohne Bewegung läuft nichts
Neben einer Ernährungsumstellung sichert regelmäßige Bewegung den langfristigen Diäterfolg. Denn jede körperliche Betätigung führt zu einem vermehrten Kalorienverbrauch. Außerdem wird Muskelmasse aufgebaut, die wiederum einen höheren Energiebedarf hat als die ungeliebten Fettpölsterchen. Das kann zu einem gesteigerten Fettstoffwechsel führen und in Verbindung mit einer bewussten Ernährung die Gewichtsprobleme auf Dauer lösen.

* Stephanie Mang, "Studie zur Schoenenberger Schlankheits-Kur: Heilpflanzensäfte und Reduktionsdiät", Fachhochschule Hamburg, Fachbereich Ernährung und Hauswirtschaft, 1999