Am Anfang des Wandels standen für Dominik Jauch eine Krise und die Sehnsucht nach einem viel schöneren, aber abhandengekommenen Gefühl. Einem Gefühl wie im Jahr 2002, als er noch zur Untermiete in der Werkstatt des Onkels mit einer Handvoll Leuten Maschinen konstruierte und zusammenschraubte. Robotikanlagen entwickeln, zum Beispiel für Dreh- und Fräsmaschinen, das wollte Jauch. Aber eine mittelständische Firma führen, mit all den nötigen Abstimmungen und Befindlichkeiten? Davon hatte er nie geträumt. Doch einige Jahre nach der Gründung war aus dem kleinen Team eine richtige Firma geworden. Und aus Jauch ein gestresster, erschöpfter Chef. "Ich war überfordert und habe im Hamsterrad festgesteckt", erzählt er.