Am 17. Juli 1975 kommt es im All zur Begegnung zweier fremdartiger Objekte: Mit einem eigens entwickelten Docking-Modul koppeln sich ein sowjetisches und ein amerikanisches Raumschiff aneinander. Die beiden Kommandanten, der Sowjet-Oberst Alexej Leonow und US-General Thomas Stafford, reichen sich die Hände. Es folgen fast 50 Stunden gemeinsamer Flug mit mehreren Besuchen der Raumfahrer im jeweils anderen Raumschiff und gemeinschaftlich durchgeführten Experimenten – ein Zeichen der Entspannung mitten im Kalten Krieg. Wenn man so will, begann mit dem Apollo-Sojus-Testprojekt 1975 die Zusammenarbeit der Supermächte im Weltraum, die bis heute auf der ISS fortgeführt wird.