Der Film, schreibt Tonmeister Guido Bagier Anfang 1928, sei "das eindringlichste Mittel, die Produktion der Phantasie anzuregen. Dies ist seine Macht, sein Segen und seine Gefahr." Die Worte Bagiers, eines Pioniers des deutschen Tonfilms, haben geradezu prophetischen Charakter: In der Zeit der Weimarer Republik entfaltet das junge Medium Film eine enorme Strahlkraft – die sich später von den Nationalsozialisten allzu leicht missbrauchen lässt.