© Silvio Knezevic

Wochenmarkt Rot-Grün, ein Genuss

Vorsicht! Dieses Grünteeparfait mit Himbeeren verursacht Konzentrationsstörungen, zumindest bei unserer Autorin. Dabei ist es so unglaublich einfach herzustellen. Von
Aus der Serie: Wochenmarkt ZEITmagazin Nr. 26/2014

Dieses Grünteeparfait ist so gut, dass ich mich kaum auf etwas anderes konzentrieren kann, während es in meinem Tiefkühlfach zu seiner unverwechselbaren Konsistenz findet: Außen ist es gefroren, innen noch cremig. Aber man soll sich ja nicht selbst loben. Das abschließende Urteil überlasse ich den strengen Lesern dieser Rezeptseite. Für die Zubereitung des Parfaits braucht man keine Eismaschine. Gelatine oder Ähnliches wird nicht benötigt, und es wird auch nichts im Wasserbad gerührt. Man braucht nur zu Pulver gemahlenen Grüntee, genannt Matcha, erhältlich in Teeläden und im Internet. Dann werden ein paar Zutaten zusammengerührt: eine simple Kochtechnik, die jeder beherrscht.

Die Eier werden getrennt. Zunächst Eigelbe und die Hälfte des Zuckers mit dem Schneebesen schaumig rühren. Das Grünteepulver untermengen. Die Sahne steif schlagen und unter die Eigelbmasse heben. Eiweiß mit dem übrigen Zucker steif schlagen. Zur Eigelb-Sahne-Mischung geben. Die Masse in einer Kastenform oder auf mehrere kleine Schüsseln verteilen. Das Parfait ungefähr 6 Stunden tiefkühlen. Himbeeren passen gut dazu, vor allem auch farblich.

Grünteeparfait (für 2 bis 3 Personen)

Zutaten –  2 Eier, 40 g Zucker, 200 ml Sahne, 1½ TL Grünteepulver, ein paar Himbeeren

Kommentare

3 Kommentare Kommentieren

Sehr geehrte Frau Raether,
das Rezept habe ich ausprobiert und hat den Test bestanden. Die beschriebenen Konzentrationsstörungen konnte ich bei mir nicht feststellen.
Das Ergebnis ist vielleicht gerade deswegen gut gelungen. Die Daumen der mit dem Parfait beglückten zeigten nach oben, was bedeuten soll: darf wieder auf den Tisch.
Es passen sicherlich anderen Beeren wie Johannesbeeren, Waldhimbeeren , Brombeereb, Heidelbeeren, etc dazu, nicht nur farblich sondern auch geschmacklich.
Grundsätzlich ein gutes und einfaches Rezept.

Eine weiteres Feedback zum Rezept:
Läßt man den Grüntee weg, so hat man ein gutes Basisrezept für ein Parfait. Das kann nun beliebig erweitert werden durch Hinzugabe von Aromen wie Zimt, Lebkuchengewürz, Kakaopulver, dickflüssigem Kaffee gemahlene oder verflüssigte Schokolade, Schaum von Beeren oder auch stückig geschnitten, wer mag kann Eierlikör, Orangelikör dazu geben.
Es entsteht kurzer Hand ein neues Parfait, das sicher gelingen wird.
Der Phantasie sind hierbei keine Grenzen gesetzt.
Ein wunderbares Rezept - wenn auch mit einigen Kalorien.