Vivienne Westwood: Stärke ist erregend

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Vivienne Westwood hat Punk erfunden, zwei Söhne erzogen, Haute Couture umgekrempelt, jetzt hat sie sich vorgenommen, die Welt zu verbessern. Ein Gespräch. Interview:
DIE ZEIT Nr. 41/2014

DIE ZEIT: Was für ein herrliches Kleid! Wie lange braucht eine Vivienne Westwood, um sich morgens zu entscheiden, was sie anzieht?

Vivienne Westwood: Also, in diesem Sommer ging es sehr schnell, ich habe praktisch nur ein Kleid getragen. Die Farbe? Navy Blue. Der Stoff ist eine matte Viskose, ganz dünn, wie ein alter Wischlappen, praktisch ein Nichts. Mit langen Ärmeln, weil ich die Sonne nicht mag ...

ZEIT: Aber heute Morgen ist es ein silbergraues, ärmelloses, elegant gerafftes Kleid geworden – warum?

Westwood: Weil ich heute Abend auf einer Party der Klima-Aktivisten spreche. Und auf dem Fahrrad, mit dem ich zur Arbeit radle, nicht alles tragen kann, zum Beispiel keine Plateauschuhe. Da müsste ich ja ständig den Sattel hoch- und runterschrauben!

ZEIT: Verstehe. Deshalb die Badelatschen?

Westwood: High Heels habe ich natürlich dabei, vorne im Fahrradkorb.

ZEIT: Zum Kleid eine Kette aus fetten Kastanien, zu den High Heels überlange Kniestrümpfe, wie Spitze aus Wolle. Kratzen die eigentlich, so wie früher Schulstrümpfe?

Westwood: Also, ich liebte meine Schulstrümpfe! Aus demselben Grund, warum ich das englische Wetter liebe, weil es mich daran erinnert, wie ich zur Schule ging, in diesem grauen Wetter ...

ZEIT: Wie lange ist das her! Sie tragen jetzt schneeweißes Haar.

Westwood: Mein Haar war immer lang, und ich färbte es mit Henna, bis ich neulich merkte, mein Haar war ganz weiß geworden. Genau die Farbe, die ich immer haben wollte, als ich jung war und mein Haar bleichte, mit oben ein bisschen Blau drin ...

ZEIT: Damit hatten Sie den coolsten Hairstyle der siebziger Jahre erfunden, den dann alle kopierten, Andy Warhol, David Bowie, der ohne Ihre Frisur ja undenkbar wäre.

Westwood: Ja, das kann schon sein. Jetzt ist mein Haar auf natürliche Weise weiß, und ich habe es, zack, zack, abgeschnitten, den Rest mit dem Rasierer meines Mannes gemacht. Jetzt sehe ich wie eine Nonne aus, toll!

ZEIT: Eine überraschende Rolle für die Queen of Punk and Sex, oder?

Westwood: Ich möchte klarstellen: Ich selber wäre nie daran interessiert, Nonne zu werden. Nie, nie, nie! Warum? Ich habe keinerlei Interesse an dem, was nach meinem Tod ist. Ich finde keinerlei Grund für die Annahme, ich könnte in irgendeiner Form wieder erscheinen, ich bin ganz glücklich damit, eines Tages einfach zu verschwinden. Natürlich habe ich noch nicht viel darüber nachgedacht, nach allem, was ich weiß, könnte Sterben ein ziemlich schreckliches Erlebnis sein. Aber mein Interesse liegt in dieser Welt, und ich gehe davon aus, dass ich nur dieses eine Leben habe und das Beste daraus machen sollte.

ZEIT: Was wäre das: das Beste aus seinem Leben machen?

Westwood: Meine Philosophie ist, dass es unsere Pflicht ist, diese Welt zu verstehen, weil es ein Geschenk ist, überhaupt mit den Füßen auf diesem Planeten zu stehen, der im ganzen Universum vermutlich der einzige seiner Art ist, mit diesen ganz ungewöhnlichen Bedingungen.

ZEIT: Als Sie auf diesem Planeten landeten, am 8. April 1941, waren die Bedingungen eher ungünstig. Der Ort war Tintwistle, ein Dorf im kargen Norden von England. Sie wurden in eine arme Arbeiterfamilie hineingeboren. Es herrschte Krieg. Wie war diese Kindheit?

Westwood: Es war eine ideale Kindheit! Ich wurde auf dem Land geboren, zwölf Kilometer außerhalb von Manchester, wo man schon mitten in der Natur ist. Meine Mutter lebte für ihre drei Kinder. Sie wollte immer, dass wir an die frische Luft gehen, ich wollte immer lesen. Danach kam gleich das Seilspringen, ich lebte dafür! Ich wurde, seit ich drei war, zum Einkaufen geschickt und kam nie zurück, weil ich bei den Kindern hängen blieb, die auf der Dorfstraße seilhüpften. Später hatte ich diese Leidenschaft fürs Tanzen, aber das Landleben liebte ich immer.

ZEIT: Sie wuchsen auf in einer Idylle von Familie und Natur?

Westwood: Ja. Mein Vater und mein Onkel nahmen uns Kinder auf Spaziergänge mit und zeigten uns Vogelnester. Sie kannten jede Pflanze. Wir wanderten sonntags mit den Erwachsenen über die Hügel zu der kleinen Kirche und trugen weiße Kleidchen und machten Picknicks und besuchten Verwandte und tranken Tee mit ihnen. Die Kinder legten kleine Gärten an. Wir waren keine Konsumenten wie die Kinder heute, die mit Plastikzeug oder Softdrinks bombardiert werden.

ZEIT: Das klingt wundervoll und glücklich!

Westwood: Wir lebten in der Herrlichkeit, zu dieser Welt zu gehören. Als ich acht oder neun war, begann meine Mutter zu arbeiten, und sie war krank vor Sorge, sie würde sich nicht ordentlich um ihre Kinder kümmern.

ZEIT: Als Ihre Kinder klein waren, haben Sie mit Ihrem Mann Malcolm McLaren eine Revolution angezettelt, mit Latex-Mode, wuscheligem Mohair, Korsetts und Bondage-Hosen.

Westwood: Also, ich war anders als meine Mutter. Die langweiligste Zeit meines Lebens war die, als ich neben Sandkästen saß und versuchte, ein Buch zu lesen.

ZEIT: Dazu hatten Sie Zeit? Man stellt sich vor, dass Sie an neuen T-Shirt-Designs tüftelten, wie dem mit den Cowboys, die sich mit heruntergelassenen Hosen gegenüberstehen, Schwanz an Schwanz. Was machten derweil Ben und Joe?

Westwood: Wir gaben den Kindern viel Freiheit. Einmal, sie waren wirklich noch sehr jung, Schulbuben von acht oder neun, sind sie alleine mit dem Fahrrad von London nach Devon zu ihren Großeltern gefahren ...

ZEIT: ... 300 Kilometer? Zwei Wochen lang?

Westwood: Heute würden sie einem die Kinder doch wegnehmen, wenn man das machen würde. Aber wir boten ihnen Abenteuer. Sie hatten nie viel Spielzeug, aber wir nahmen sie mit ins Kino. Ben las gerne, Joe liest erst heute. Sie hatten die Punk-Haltung den Dingen gegenüber.

ZEIT: Was wäre das, eine Punk-Haltung?

Westwood: Na, nicht nur etwas Gutes. Wir überließen es ihnen, was sie tun wollten. Examen oder Karriere waren kein Thema. Mein Sohn Joe kam zu dem Schluss, dass sein Vater vollkommen verrückt sei, also übernahm er die Verantwortung für die Familie. Und als er 16 war, zog er aus, und mir wurde klar, wie klaustrophobisch unser Zuhause für ihn war.

Das Verbindende von allem, was ich gemacht habe, ist das Heroische. Man ragt aus allem heraus, stellt etwas dar!
Vivienne Westwood

ZEIT: Rückblickend – worauf sind Sie stolz?

Westwood: Sie sind beide unglaublich moralische Menschen geworden. Sie würden vielleicht eine Bank ausrauben, aber sie würden niemandem etwas Böses tun.

ZEIT: Klingt fast ein bisschen wie Sie, oder?

Westwood: Sie haben das irgendwie von mir übernommen. Ich bin allerdings der Meinung, dass Sie Kinder nicht wirklich erziehen können. Das Erste, was ich feststellte, als meine Kinder geboren wurden, war, dass sie vollkommene Aliens waren. Anders als ich. Ihr Charakter war schon da, und sie haben sich darin nicht verändert.

ZEIT: Und wer prägte Sie?

Westwood: Meine Überzeugungen kamen aus der Empathie. Ich war etwa vier Jahre alt, als ich auf einem Kalender ein Bild der Kreuzigung sah. Ich war vollkommen schockiert von der Grausamkeit und dem Leiden. Ich wurde in der anglikanischen Kirche groß, dort haben wir nur einfache Holzkreuze. Ich dachte: Wie können Erwachsene erlauben, dass es geschieht? Warum tun sie nichts! Wenn sie nichts dagegen tun, muss ich es tun! In dem Moment verstand ich, wer ich bin. Ich hörte auf, Mamas kleiner Liebling zu sein, sie hatte sowieso ein neues Baby.

ZEIT: Sie machten sich unabhängig? Mit vier?

Westwood: Aber als Kind fragt man sich doch oft, ob man dieselben Werte hat wie die Eltern. Man tut etwas, was denen ungezogen vorkommt, und man selber weiß: Es stimmt nicht. Es ist nicht fair!

ZEIT: Mit Werten und Moral wollte Punk aber doch aufräumen, oder? Der Slogan hieß: "Anarchie!"

Westwood: Ja. Ich kann es erklären. Die Hippies hatten meine Generation politisch informiert, über Vietnam und all das. Wir lehnten die ältere Generation ab, weil sie eine furchtbare Welt eingerichtet hatte, der ich jedenfalls nicht zugehören wollte. Deshalb war Anarchie so attraktiv. Wenn Punk etwas bewirkte, dann dieses, dass im Kopf der Leute der Satz verankert wurde: "Trau nie der Regierung!"

ZEIT: Ihr größter Feind war aber nicht die Regierung, sondern die Sexualmoral. Sie zeigten nackte Hintern und schockten England!

Westwood: Malcolm hasste die ältere Generation. Malcolm hasste jede Autorität, er hasste seine Mutter, seine Lehrer, er hielt ganz England für verklemmt, für ihn war England die Heimat der Exhibitionisten. Alles sollte zerschlagen werden, jeder befreit. Ich war dafür! Die Punk-Kids liebten Anarchie natürlich, weil sie Aufruhr stiften konnten.

ZEIT: Sie erfanden ab 1972 für diese Kids eine Unisex-Mode ...

Westwood: Das hatte aber schon Coco Chanel gemacht, als sie sich das Oversize Jacket ihres Boyfriends überwarf!

ZEIT: McLaren erfand sich 1975 die Sex Pistols, die Boys trugen Ihre T-Shirts mit den nackten Frauenbrüsten – die erste Transgender-Mode. Sie selber sah man in Latex-Dessous. Was ist eigentlich so toll an Latex?

Westwood: Latex ist ein wunderbares Material. Es ist bequem. Es kann darin natürlich ziemlich kalt werden, oder warm, etwa wenn man tanzt, dann kann es passieren, dass man mit den Zehen in einem kleinen See von Schwitzwasser steht. Egal, ich sah darin unglaublich aus. Ich meine, der Verkehr kam zum Erliegen.

ZEIT: Legendäre Szene – Vivienne tritt aus dem Shop, über dem die riesigen Lettern SEX hängen, überquert die King’s Road und verursacht so allmorgendlich einen Verkehrsstau.

Westwood: Darum geht’s, oder? Dass Sie den Verkehr stoppen. Und es dauerte, bis die Autos wieder weiterfuhren und man begriff, was passiert war. Ich sah wirklich großartig aus. Ich fühlte, wie mein Haar sich in den Kosmos ausdehnte und ich wie eine Space Princess aussah.

ZEIT: Ist es nicht das, was Ihre Mode auszeichnet, bis heute? Der Schock, die nackten Brüstchen über dem Rokoko-Mieder, den ironischen Zitaten von Schottenkaros, die Plateaus, mit denen Naomi Campbell legendär zu Boden ging – die meisten Leute wollen es ja bequem.

Westwood: Ich glaube, das Verbindende zwischen allem, was ich je gemacht habe, ist das Heroische. Man ragt aus allen heraus und stellt etwas dar, was wichtig ist. Sie machen ein Statement. Sie gehen, mit erhobenem Kopf, und sind groß und stark. Genau so fühlte ich es. Und es ist erregend, sich so stark zu fühlen.

ZEIT: Reden wir gerade vom Red Carpet – oder vom Alltag?

Westwood: Von allem! Selbst mit diesem grauen Kleid, das ich heute trage, sogar damit. Ich nehme nicht an, dass heute der Verkehr zum Erliegen kommt, obwohl vielleicht einige winken werden, "Hallo, Vivienne!". Sehr nett. Aber wenn ich jemandem gegenübertrete, erwarte ich, dass ich ihn durch meinen Auftritt beeindrucke. So denke ich.

ZEIT: Punk endete sehr unheroisch, als Sid Vicious von den Sex Pistols 1978 seine Freundin Nancy erstach. Sie machten am nächsten Tag ein T-Shirt dazu: "She is dead I’m alive ..." Blutrote Schlieren auf Windeltüll.

Westwood: Ja. Das habe ich ganz allein gemacht! Ohne Malcolm. Das Rote war aber kein Blut, sondern Rosen, das hatte etwas von Gothic.

ZEIT: Es wurde interpretiert als zynische Zuspitzung dieser Verbindung von Musik, Mode, Kommerz. Wie stehen Sie heute dazu?

Westwood: Aber ich habe das T-Shirt doch nicht zum Verkaufen gemacht! Warum habe ich es gemacht? Hm. Wissen Sie, ich habe Sid Vicious geliebt. Aber er war unglaublich unmoralisch und unverantwortlich. Er war süß und klug, aber er kannte keinen Unterschied zwischen richtig und falsch. Einmal, in Amerika, waren die Sex Pistols mit Malcolm in einem Café. Einige Rednecks machten sie an. Die Stimmung war so, dass man sie, sobald sie das Café verließen, zusammenschlagen würde. Sid stand auf, ging zu ihrem Tisch, zückte sein Messer, schnitt sich den Arm auf und ließ das Blut auf ihre Steaks tropfen. So war Sid.

ZEIT: Nach Punk nahm Ihre Karriere als Fashion-Designerin Fahrt auf. Sie entdeckten den Charme von Harris Tweed und Schottenkaros. Und Antoine Watteau, dessen Meisterwerke Ihre Mode heute prägen, die schillernden Fluten von Seidentaft! Warum gerade Watteau?

Westwood: Er ist ein Genie. Diese Kunstfertigkeit, der Strich, seine Menschen, ich liebe alles an Watteau.

ZEIT: Als Rokoko-Maler zeigt er die Galanterie vor der Revolution. Und das gefällt Ihnen, der anarchischen Tochter der Arbeiterklasse?

Westwood: Wie kann ich es erklären? Watteau zwingt niemandem etwas auf. Es ist der Ausdruck auf den Gesichtern, die Art, wie sich die Menschen an den Händen halten. In der Wallace Collection hier in London hängt ein Bild, auf dem ein Kind seinen Hund anschaut. Wie Watteau diese Realität, die darin liegende Wahrheit erfasst, das macht ihm niemand nach. Er zeigt eine menschliche Welt. Das ist Kultur, wie Matthew Arnold sie definierte – soll ich zitieren?

ZEIT: Bitte! Matthew Arnold, Kulturkritiker, gestorben 1888 –

Westwood: "Kultur ist die Verfolgung von Perfektion durch die Begegnung mit dem Besten, was auf der Welt gedacht und gesagt wurde. Durch dieses Wissen ist es möglich, einen Traum von frischen und freien Gedanken in unsere – Ideen? Gewohnheiten? fließen zu lassen. Darin liegt eine Möglichkeit, unsere Welt kritisch zu sehen und zu verbessern ..." So hat er es gesagt: "ein Strom frischer und freier Gedanken"! Auf diese Weise revitalisiert sich unsere Kultur. Das müssen wir versuchen."

ZEIT: Es spricht die ehemalige Grundschullehrerin, working mom, die die Familie über Wasser hielt! Sie zeigen den Leuten gerne, wo es langgeht.

Westwood: Ach, die jungen Leute wissen längst, was los ist. Der Kapitalismus ist eine Kriegsökonomie. Seit dem Beginn seiner Geschichte ging es um Annexion von Land und Ausbeutung von dem, was unter dem Land lag oder darauf wuchs. Jeder Krieg wurde darum geführt – jetzt erleben wir den äußersten Todeskampf dieses ausbeuterischen Systems ...

ZEIT: Was interessiert Sie heute mehr – die Mode oder die Politik?

Westwood: Tja, ich könnte sagen, dass ich gerne aufhören würde mit der Mode, um mich auf andere Dinge zu konzentrieren. Aber als Designerin habe ich die Möglichkeit, zu sagen, was ich denke. Und die Firma braucht mich. Auch wenn ich manchmal denke, ich habe genug getan, wirklich. Ich bin nicht mit ganzem Herzen dabei, was unfair ist gegen über Andreas Kronthaler, meinem Mann und unserem Designer, an dem alles hängt. Er zieht politisch wirklich mit, er geht mit mir auf Demonstrationen, wir waren mit Greenpeace zusammen in der Antarktis, aber neulich sagte er zu mir: "Vivienne! Ein Kleid ist wichtiger!"

ZEIT: Gibt es ein Kleid, das Sie mehr lieben als alle anderen, die Sie je entworfen haben?

Westwood: Ja. Es ist ein unglaubliches Kleid. Ein Kleid wie ein Puzzle, es besteht aus drei Teilen, die ineinandergesteckt werden, dieses Kleid hat so viel Volumen, obwohl es wirklich nur drei Teile sind, die lose verbunden sind.

ZEIT: Ihre schönsten Roben wirken wie gerade zusammengesteckt.

Westwood: Der Effekt des Spontanen entsteht durch die Bewegung. Das Kleid tritt ein in eine Dynamik mit dem Körper und bewegt sich, wenn sich der Körper bewegt. Sie können sogar ganz still stehen, und dieses Kleid spricht ihre Körpersprache. Ja, das ist mein Lieblingskleid!

Kommentare

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Watteau?klar den mochten seinerzeit alle.Die Linken,die Rechten, und die Anarchisten und selbstversrändlich die Punks.Mit keinem anderen Künstler,
zumal wo doch das Rokoko so angesagt war,wie sonst nichts,gehörte man sofort zu jeder Szene.Kein Wunder also,dass man auf Watteau verfiel,den alle so sehr bewunderten. und irgendwie war der auch Engländer,jedenfalls ist er da fast gestorben.wegen des shice Wetters.und andererseits war es schlau von der Westwood frühzeitig ans Alter zu denken,wo einem das Rokoko gut steht.so als Sofakissen usw usf kotz

Da Frau Westwood im kapitalistischen Sinne eine Bewegung, Jugend/Protestbewegung, verkommerzialisiert hat, hat sie sich an den Idealen derselben Bewegung vergangen.
Sie hat die Vorteile und Möglichkeiten der Bewegung genutzt, um sie zu kommerzalisieren, lächerlich zu machen und selber größt möglichen Profit damit zu machen.
Ich denke aus der Sicht eines Punk ist die Sachlage recht klar.