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Karoline Herfurth Familie ist generell nicht einfach

ZEITmagazin Nr. 6/2015
Die Schauspielerin würde auf Brad Pitt verzichten, wenn sie dafür mit Tom Hanks spielen könnte. Von

Wenn ich jetzt mal nach den Sternen greifen darf, dann wäre mein absoluter Traum, mal in einem Film wie Moulin Rouge mitzuspielen. So einem richtigen märchenhaften Musical- und Kostümfilm, wie ihn Baz Luhrmann gedreht hat. Nur leider ist es in Deutschland eher unwahrscheinlich, dass so etwas produziert wird. Und wenn ich schon träumen darf: Ich würde unglaublich gerne mit Tom Hanks spielen. Er ist so vielseitig und hat in allen möglichen Genres mitgespielt. Da braucht mir keiner zu kommen mit Brad Pitt oder so, ich finde Hanks einfach großartig. Er ist ein Schauspieler, dem du sofort ansiehst, dass er beim Spielen so eine Tiefe hat, aber auch eine Zurückhaltung dabei. Er ist ein Mann, den man entdecken muss. Ich glaube, das ist eher mein Typ.

Mein realistischeres Traumprojekt ist, dass ich selbst Regie führen darf. Ich habe 2012 den Kurzfilm Mittelkleiner Mensch gemacht. Nun gibt es eventuell ein Projekt, bei dem ich Regie führen kann, aber wie das so ist in der Filmbranche, steht noch in den Sternen, ob und wann es wirklich klappt. Man könnte also sagen: Ich habe die Hoffnung auf eine Chance.

Ich würde auch gern aus meinem Kurzfilm eine Serie machen. Darin geht es um das Baby Arne, aus dessen Sicht wir erzählt bekommen, wie seine lustige Patchworkfamilie zustande kam. Ich würde gerne erzählen, wie es weitergeht. Ich bin selbst ein Kind einer Patchworkfamilie. Es ist zwar nicht immer einfach, aber ich glaube, Familie ist generell nicht einfach. Ich habe es als Kind genossen, einen großen Kreis von Menschen zu haben, die sich für mich interessieren und mich lieben. Im Zweifel kann man zur anderen Station gehen. Ich habe sieben Geschwister, das ist super. Es gibt ja die Theorie, dass es ein ganzes Dorf braucht, um ein Kind aufzuziehen. Eine Patchworkfamilie kommt dem zumindest näher.

Kommentare

1 Kommentar Kommentieren

Familie ist nie einfach. Der Artikel geht doch mehr um die Frage mit wem will ich lieber spielen (schauspielerisch gemeint). Das am Ende des Artikels etwas von einer Patchworkfamilie steht, soll dies eine Rechtfertigung für den Artikel mit seiner Überschrift sein? Für mich ist es nichts anderes als Werbung. So eine flache Darstellung der Familie ist selten.
Eine ganz persönliche Meinung: Ich lasse mir nicht meine Einstellung g zur Familie durch irgendwelche K-Promis negieren. Wenn Frau
Karoline Herfurth anderer Meinung ist, bitte nicht verallgemeinern.