Die Wundertüte Nr. 16 Rodeln ohne Schlitten

Aus der Serie: Wundertüte ZEITmagazin Nr. 6/2015

Als Kind ging es der kleinen Toni nur um eins: eine richtig gute Abfahrt. Antonia Schellenberger ist mittlerweile 23, sie ist neben einem Skihang im Chiemgau aufgewachsen, und wenn es schneite, war sie mit ihren Freunden jede freie Minute draußen. Ein bisschen Schnee verwandelt noch den unscheinbarsten Hügel in eine wilde Piste, und jetzt, wo es im Süden wieder geschneit hat, heißt es eigentlich nur: runter, egal wie. Im "egal wie" ist Antonia Schellenberger Expertin. "Wir sind früher auf allem Möglichen die Hänge runtergeschlittert: auf Skate- oder Snowboards, auf Plastikplanen oder Schwimmreifen. Einmal sogar zu fünft auf einer Plastikplane, im Stehen!" Nicht ganz ungefährlich – wenn man die Balance verliert, landet man im Schnee, vor allem wenn die Piste uneben ist. Ein Rat der Expertin: Am besten setzt man sich auf jedes Rodelgerät so weit nach hinten wie möglich und zieht Plane, Wok oder Skateboard vorn hoch.

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