© Peter Lindbergh

Amber Valletta Ihr zweites Leben

Amber Valletta war eines der Supermodels der neunziger Jahre. Lange erzählte sie niemandem, wie sie unter den Erwartungen litt. Sie wurde süchtig und unglücklich. Wie sie lernte, sich selbst schön zu finden. Von
ZEITmagazin Nr. 7/2015

"Ich leide an einer Krankheit, die heißt: Sucht."

So fing Amber Vallettas Vortrag an, den sie neulich bei einer Konferenz hielt. Der Talk zu den Themen Gesundheit und Wohlbefinden wurde von einem Onlinemagazin veranstaltet. Valletta saß vorne auf der Bühne, ganz in Schwarz gekleidet.

"Bitte werft kein regional angebautes Biogemüse nach mir! Ich bin süchtig, seit ich denken kann. Als ich acht war, habe ich an Filzstiften gerochen, an Klebstoff und an Nagellack. Ich habe hyperventiliert. Es kam Marihuana dazu. Dann Alkohol. Mit 18 war ich bei Kokain angekommen. Wenn man mir sagen würde, leck den Boden ab, es kickt, ich würde es tun."

Hemdkleid von The Row, Stiefel und Gürtel von Early Halloween © Peter Lindbergh
Kleid von The Row © Peter Lindbergh

Sie lacht während ihres Vortrags, aber sie wirkt momentweise auch so, als müsse sie anfangen zu weinen. Ihre Augen schimmern, die Stimme bricht.

Der Veranstalter stellte das Video auf seine Website. Dort habe ich es entdeckt. Ich habe es mir ein zweites und ein drittes Mal angesehen. Amber Valletta ist sicher nicht das einzige Model, das mit Drogen zu tun hat. Kate Moss konnte ihren Ruhm mehren, seit sie vor ein paar Jahren beim Koksen fotografiert wurde. Aber Amber Valletta, heute 41 Jahre alt, war immer der Inbegriff der Schönheit für mich. Sie sieht mit ihrer eleganten Stirn aus, als hätte Botticelli sie gemalt. Sie gehörte zusammen mit Tatjana Patitz, Stephanie Seymour, Claudia Schiffer, Linda Evangelista und Karen Mulder zu den Supermodels der frühen neunziger Jahre. Diese Frauen seien weltberühmt gewesen, wie Filmstars, erinnert sich die Chefredakteurin der US-Vogue Anna Wintour in einem Interview. Sie waren die ersten Frauen, die aus ihrem Äußeren eine wertvolle Marke machten. Sie sahen großartig aus, aber vor allem wirkten sie auch so, als ließen sie sich überhaupt nichts vorschreiben. Sie waren nicht einfach Modelle, die Kleider vorführten, sie schienen vor Energie und Selbstbewusstsein zu strotzen.

Das ist es, was man über die Supermodels sagt. Wenn Amber Valletta aber von damals erzählt, klingt die Geschichte ganz anders.

Es ist acht Uhr morgens an einem Sonntag im Dezember. Auf dem Parkplatz am Strand von Santa Monica bei Los Angeles hält ein riesiges schwarzes Auto. Amber Valletta steigt aus. In der Hand hat sie zwei Flaschen Wasser, eine Mandarine und ein Telefon. Sie lässt sich vom Fotografen Peter Lindbergh umarmen, verschwindet in seinen breiten Armen und schmiegt einen Moment den Kopf an seinen Hals. Sie zieht die Sonnenbrille ab und blinzelt ins Licht. Sie wirkt zurückhaltend, fast scheu. Aber vielleicht ist es eine Projektion, weil ich weiß, dass sie schon einiges hinter sich hat. Oder es ist einfach so, dass ein Frauengesicht diese Wirkung ausübt, wenn man es zum ersten Mal ohne Make-up sieht.

Valletta und Lindbergh kennen sich seit über 20 Jahren, seit er sie zum ersten Mal fotografierte. Gemeinsam mit dem Stylisten, der Visagistin und verschiedenen Assistenten sprechen sie kurz darüber, was sie heute vorhaben. Sie reden nicht viel und auch in Codes, wie es scheint: schwarz, Lippen, Haare, stark, easy. Alle nicken.

Pullover mit Zopfstrickmuster von The Row, Shorts von American Apparel © Peter Lindbergh
Links: Wickelkleid von The Row, BH von Kiki de Montparnasse, Shorts von American Apparel; rechts: Blazer von Saint Laurent by Hedi Slimane, BH von Kiki de Montparnasse © Peter Lindbergh

Amber Valletta zieht sich in dem Wohnmobil um, in dem die Garderobe untergebracht ist. Lindbergh lässt sein Set unten am Wasser aufbauen. Er ist 70, wuchs in Duisburg auf. Er lebt schon lange in Paris und spricht ein Durcheinander von Englisch, Deutsch und Französisch. Er sieht mit seinem weißen Bart wie der Weihnachtsmann aus. So liebenswürdig wirkt er, dass man sich fragt, wie er so lange in der Modewelt nicht nur überlebt hat, sondern einer ihrer Helden geworden ist. Er arbeitet für Modemagazine, fotografiert Werbekampagnen für die Luxushäuser. Er ist dafür bekannt, seine Bilder, fast immer Schwarz-Weiß-Aufnahmen, kaum nachzubearbeiten und aus der Modefotografie Porträtfotografie zu machen. Als Valletta 19 Jahre alt war, hat Lindbergh ihr ein Gestell mit weißen federbesetzten Flügeln angezogen, einen zu großen Mantel übergeworfen und sie als Engel fotografiert, der sich in Manhattan verlaufen hat.

Amber Valletta wuchs in Tulsa in Oklahoma auf. Das liegt mehr als zweitausend Kilometer entfernt von Los Angeles in der Mitte des Kontinents. Sie war ein hübsches Kind, das sagten die Leute ihrer Mutter ständig. Aus dem Kind wurde ein langbeiniger Teenager. Auf einem Bild aus dieser Zeit trägt Valletta eine stonewashed Jeans. Die Arme schlenkern herum, das T-Shirt hängt wie ein Sack an ihr, aber ihre Anmut ist unverkennbar.

Ihre Mutter arbeitete bei der Post, wo sie nicht viel Geld verdiente. Doch sie bezahlte ihrer Tochter den Besuch der Modelschule von Tulsa. Die Schule war genauer gesagt eine Modelagentur, die jungen Mädchen während des Sommers Kurse im Schminken und Laufsteglaufen anbot. Ein Scout kam vorbei, wurde auf Valletta aufmerksam, sah ihre zarte Figur und die geschwungenen Lippen, hinter denen sich schief gewachsene Teenagerzähne verbargen. Vielleicht sah der Scout auch, dass die 17-Jährige nicht sonderlich behütet war und sich problemlos nach Mailand verschiffen lassen würde, wo sie ein paar Wochen später vor der Kamera eines Modefotografen posierte.

Pullover von Giorgio Armani, BH von Kiki de Montparnasse © Peter Lindbergh

Am Strand von Santa Monica sind jetzt 20 Augenpaare auf Amber Valletta gerichtet. Alle im Team sehen sie konzentriert an. Sie hat kaum etwas an, aber die Schüchternheit ist verschwunden. Valletta sagt, dass sie immer berühmt werden wollte. "Für irgendwas. Ich habe als Kind Theaterstücke zu Hause aufgeführt, mich verkleidet. Ich wollte Aufmerksamkeit. Ich wollte unbedingt angeguckt werden. Ich hatte immer das Gefühl, ich werde nicht beachtet. Meine Mutter würde das anders erzählen. Sie würde sagen: "Du hast doch immer im Mittelpunkt gestanden! Es gefällt mir, wenn ich die Leute zum Lachen bringen kann, wenn sie Spaß haben, mich anzugucken."

Hebt Lindbergh die Kamera, verändert sich etwas in Vallettas Gesicht. Ich bin sicher, dass dieser Blick in vielen Teenagerzimmern vor dem Spiegel geübt wird, aber wahrscheinlich hat man sie, oder man hat sie nicht: die Fähigkeit, von einem Moment auf den anderen die Augen zum Leuchten zu bringen, wie ein Dirigent das Orchester aufspielen lässt.

Weibliche Schönheit hat eine Wirkungskraft, die die männliche wohl nie entwickeln wird. Ein schönes weibliches Gesicht schlägt Männer wie Frauen in den Bann, bringt Menschen zum Träumen, lässt sie Produkte kaufen, die sie nicht brauchen. Frauen können Karrieren auf Attraktivität bauen. Bildung mag ein Aufstiegsvehikel für Frauen sein, gutes Aussehen ist es in jedem Fall auch.

Anfang der neunziger Jahre sah sich Amber Valletta auf dem Cover der italienischen und britischen Vogue, der Elle und des Time Magazine. Sie sah sich in Anzeigenkampagnen: 1993 Armani, 1995 Jil Sander und Calvin Klein, 1996 Chanel. 1997, im Alter von 23 Jahren, unterschrieb sie einen Vertrag mit einem Kosmetikhersteller in "mehrfacher Millionenhöhe", wie sie erzählt. Sie bekam jetzt mehr Aufmerksamkeit, als sie es sich je hätte träumen lassen. Zu ihren Bewunderern zählten nicht mehr nur ihre Mutter und die Kunden eines Kaufhauses in Tulsa, wo sie ihren ersten Modeljob hatte. Sie begegnete ihrem Gesicht auf Plakaten am Flughafen von Paris, an dem sie sich nun öfter aufhielt, und auf Werbetafeln in Manhattan. Aber es war für sie nicht genug, es wollte sich immer noch kein Gefühl von Zufriedenheit einstellen. "Die trostlose Tatsache ist, dass Selbstachtung nichts mit dem Lob anderer zu tun hat", bemerkte einmal die amerikanische Schriftstellerin Joan Didion. Wer sich selbst nicht schön findet, dem bedeutet es nichts, schön gefunden zu werden.

Drogen, erzählt Amber Valletta, hätten ihr geholfen, schlechte Gefühle zu verdrängen und Schmerz zu betäuben. Und Drogen sorgten dafür, dass sie sich zumindest einen Moment lang darüber freute, was sie erreicht hatte. Denn das fiel ihr schwer: glücklich zu sein über das ganze Geld, die Jobs, die Reisen, die Kleider, die Bilder, aufgenommen von hoch bezahlten Fotografen, deren Namen sie sich zu merken versuchte. Sie sorgte sich, dass es mit dem Erfolg bald wieder vorbei sein könnte, dass sie als Hochstaplerin enttarnt werden würde. Sie vermisste ihre Mutter, an deren Rockzipfel sie, wie sie sagt, kurz zuvor noch gehangen hatte. Ich habe das alles nicht verdient, dachte sie. Sie wurde schnell wütend, schrie Fotografen an, die ihr auf die Nerven gingen. Über die 25-jährige Amber Valletta schrieb eine Journalistin der Sunday Times: "Sie benimmt sich wie ein abgehalfterter Superstar." Zu den ersten Fototerminen für ihren Multimillionen-Kosmetikdeal erschien Valletta auf Droge. Auf einem der Kampagnenbilder von damals sieht sie gesund aus, zufrieden, gelassen. Sie spaziert in einem weißen Minikleid über die Fifth Avenue in New York City.

Strickpulli von Lars Andersson, Vintage-Stiefel von Early Halloween © Peter Lindbergh
Links: Zweireihiges Jackett und Seidenhose von Dries van Noten; rechts: Jackett von Gucci, Tanktop von ATM Anthony Thomas Melillo © Peter Lindbergh

Die Bilder lügen. Ein Mädchen aus Oklahoma spielt eine Frau von Welt. Ein junges Mädchen mit einem Drogenproblem verkleidet sich als reiche Madame. Selbsthass, Wut, Verwirrung, Einsamkeit – natürlich ist nichts davon zu sehen in ihrem hergerichteten Gesicht.

Ich denke, wenn man Frauen schminkt, verkleidet, inszeniert, liegt darin genau diese Gefahr: dass man ihr Innenleben ignoriert, dass man das ignoriert, was sie ausmacht. Schönheit ist etwas Schönes, aber mir kommt es manchmal vor, als hätten wir vergessen, dass Attraktivität auch mit dem Innenleben einer Person zu tun haben könnte. Die unglückliche Schöne, es ist eine alte Geschichte, eine alte Frauengeschichte, die von Marilyn Monroe und Romy Schneider. Zwischen der öffentlichen Wahrnehmung und dem eigenen Empfinden herrschte für beide eine große Kluft. Viel wird in das Äußere einer Frau hineininterpretiert: Eine Schwarzhaarige gilt als leidenschaftlich, eine Frau mit Kurven gilt als sinnlich, eine dünne Frau als unsinnlich. Und Amber Valletta mit ihren feinen Gesichtszügen sah elegant aus, Typ wohlhabend und gut erzogen. "Aber ich kam nicht aus so einer Familie", sagt sie, "meine Kindheit war nicht elegant. Ich bin in einem Wohnwagen in Tulsa aufgewachsen."

Eine Frau wird von dem Bild begleitet, das sie abgibt. Das schrieb der britische Kunsttheoretiker John Berger vor über 40 Jahren. Er sagt, eine Frau beobachte sich immer selbst. So werde sie zu einem Anblick gemacht, einem Betrachtungsgegenstand. Bergers moralischer Ton klingt heute vielleicht unzeitgemäß, aber ich glaube, Essayisten schrieben damals so. Die etwas veraltete Sprache ändert auch nichts daran, dass John Berger recht hat. Und ich sehe nicht, dass sich an dieser Wahrheit etwas geändert hätte, seit er sie aufgeschrieben hat. Es könnte sein, dass Männer jetzt auch ein bisschen mehr über ihr Äußeres nachdenken als früher, mal eine Diät machen, Deodorant benutzen und dass wir das schon als Gleichberechtigung durchgehen lassen. Aber angeglotzt werden die Frauen.

Amber Vallettas Haus liegt nicht weit vom Strand von Santa Monica entfernt in einer Gegend, wo die Ruhe reicher Wohnviertel herrscht. Palmen und blühende Sträucher säumen die Straße. Es ist Montag, einen Tag nach dem Shooting. Valletta hat zu sich nach Hause eingeladen. Ihre Küche ist auch Ess- und Wohnzimmer, ein großer, blitzblank aufgeräumter Raum, in den durch eine Terrassentür das Sonnenlicht fällt. Eine Haushälterin bügelt. Valletta hatte am Vormittag einen Termin bei der Kosmetikerin, weshalb ihr Gesicht rot und orange leuchtet. Es sieht schmerzhaft aus, aber sie meint, sie habe nur ein Peeling machen lassen.

Schwarzes Strickkleid von The Row © Peter Lindbergh

Amber Valletta sagt, dass sie jetzt seit 15 Jahren clean sei. Sie habe solche Angst gehabt zu sterben, dass sie einen Entzug durchhielt. Sie blieb als Model im Geschäft, macht bis heute Editorials und Kampagnen. Gerade lief sie die Haute-Couture-Show für Versace in Paris. Sie hat begonnen, als Schauspielerin zu arbeiten, spielte in einigen Filmen und zuletzt in der Serie Legends.

Die Sucht sei immer eine Armlänge von ihr entfernt. Suchtkrank zu sein bedeutet nicht, dass man mal eine Zeit lang ein paar Drogen ausprobiert und es dann wieder sein lässt. Es gibt Menschen, die können nicht mit psychoaktiven Substanzen umgehen, sie schaffen es nicht, Maß zu halten. Zu diesen Menschen gehöre sie, sagt sie. Sie glaubt, Abhängigkeit sei genetisch bedingt. Die Umwelt habe einen geringen Einfluss. Ihre gleichaltrigen Cousins hätten viel krassere Dinge genommen, sie seien niemals abhängig geworden. Ihr Vater verließ die Familie früh, war spiel- und alkoholsüchtig und ist es vielleicht immer noch. Genau weiß sie es nicht, sie ist sich nicht sicher, ob er ihr die Wahrheit sagt. Er habe ein großes Herz, sie möchte trotzdem nicht zu viel mit ihm zu tun haben. Obwohl sie seit Jahren von den Drogen weg ist, muss sie sich täglich bewusst machen, wo die Gefahr lauert.

Dazu gehört es, dass sie sich jeden Tag selbst fragt: Wie geht’s dir heute? Alles okay bei dir? Die Sucht ist eine Krankheit, eine Bedrohung. Dass Amber Valletta damit lebt, hat ihr paradoxerweise das gegeben, was sie nie hatte: "Ich habe heute Respekt vor mir selbst."

Das entzündete Gesicht passt zu ihrer Geschichte besser als die vielen Gesichter, die man von Amber Valletta kennt. Aber niemand außer der bügelnden Haushälterin und mir wird es wohl zu sehen bekommen.

Kommentare

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Eine beeindruckende Frau - und leider wird sie voll und ganz auf ihr Äußeres reduziert; die Bilder des Fotografen beweisen es. Um einen Pullover zu zeigen, muß man nicht unbedingt das Unterhöschen sehen.
Werden die Eindrücke von Männern demnächst auch damit verbunden, deren Unterhosen zu zeigen? Dürfen wir uns auf Unterhosenfotos unserer Wirtschaftslenker und Leistungsträger einstellen?

Danke für den Bericht. Amber Valetta kannte ich vor kurzem erst durch "Revenge", aber sie hatte etwas sehr Starkes an sich. Die Bilder zeigen aber auch, wie Frauenphotos noch immer gerne automatisch auch sexuell aufgeheizt sein müssen - das ist bei Männerphotos (noch) anders, da wird nicht jedes Blazerphoto gleich zum Po-Unterhosen-Shooting.

Aber zurück zu Amber Valetta. Ich denke, viele junge Models rutschen so zufällig in eine Szene herein, in der sie letztendlich ja nur, wenn auch gutbezahlt, Kleiderständer sind, Objekte. Sie werden bemalt, angezogen, frisiert, neu frisiert, ihnen wird diktiert, was sie wann wo anziehen und sagen sollen - dass da so manche dem Druck nicht standhält und insbesondere, wenn sie sich selbst nicht mag, dann in dem Zwiespalt landet, dass die "Welt" sie betörend, berauschend, wunderschön, himmlisch blablabla findet, sie sich selbst aber gar nicht mag und stets fragt "wann finden die raus, dass ich eigentlich ein Niemand bin". Wenn da niemand wirklich Wohlmeinendes an der Seite des Models ist, der ihm zur Seite steht, ist insofern oft Sucht oder ähnliches vorprogrammiert. Gilt natürlich für männliche Models ebenso.

Dem folgenden Satz im Artikel stimme ich uneingeschränkt zu: "Weibliche Schönheit hat eine Wirkungskraft, die die männliche wohl nie entwickeln wird".

Insofern hat ein Artikel über eine schöne Frau immer seine Berechtigung. Bei einem Mann würde das nicht reichen.

Allerdings dachte ich, die Geschichten über Menschen, die Drogen konsumieren oder konsumiert haben, seien out.
Nun kommt, zugegeben, Amber Vallettas Schönheit hinzu. Das ergibt dann eine Geschichte über eine schöne Frau, die Drogen genommen hat.

Indes muss ich gestehen, dass mich weder die Schönheit von Marilyn Monroe, noch die von Romy Schneider und auch nicht die Schönheit von Frau Valletta in Verzückung versetzt hat. Mein Ideal: die junge Francoise Hardy, die junge Brigitte Bardot und - ganz oben an - meine langjährige Lebensabschnittsgefährtin. Sie ist die schönste von allen (und ich habe schon so manchen Artikel über sie verfasst).