Sandra Forster Chutney

ZEITmagazin Nr. 16/2015
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Zutaten für 2 Gläser

300 g Zwiebeln (halbiert und in Scheiben geschnitten), Rapsöl, 500 g Obst, z. B. Zwetschgen, Aprikosen (gewaschen und entkernt) oder Äpfel (geschält und in Stücke geschnitten), 30 g Senfkörner, 10 ml weißer Essig, 1 Chilischote (gehackt), 40 g Salz, 1 Lorbeerblatt

Wir machen in unserem Restaurant Kismet alles selbst, die Fonds, die Soßen und natürlich auch unsere Chutneys. Das Kismet ist ein vegetarisches Restaurant – da konnte ich mich glücklicherweise durchsetzen. Ich bin selbst Vegetarierin. Die Chutneys servieren wir ganz traditionell zu unseren Currys. Im Sommer und Herbst eignen sich für ein Chutney hervorragend Aprikosen und Zwetschgen. Jetzt kann man dafür auch tiefgefrorene Früchte nehmen, einfach vorher auftauen. Man kann es aber auch mit Äpfeln machen, es gibt ja gerade noch deutsche, gelagerte Äpfel, die man dafür verwenden kann.

Für das Chutney zunächst die Zwiebeln in Rapsöl braun braten. Dann das Obst und die Senfkörner dazugeben, anschließend mit dem Essig ablöschen. Chilischote, Salz und Lorbeerblatt dazugeben. Alles bei kleiner Hitze gut durchkochen lassen, bis das Obst zerfällt – das dauert etwa 30 bis 40 Minuten. Zwischendurch immer wieder den Schaum abschöpfen und dabei umrühren. Am Ende mit Salz und Pfeffer abschmecken. Das Chutney dann gleich in kochend heiß ausgespülte Marmeladengläser geben und auf den Kopf gestellt abkühlen lassen. So hält es dann kühl gelagert monatelang.

Sandra Forster, 41, betreibt mehrere Restaurants und Bars in München, darunter das zuletzt eröffnete Kismet. "Das vegane Kochbuch" von Forster wurde gerade neu aufgelegt (Irisiana-Verlag)

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