© Alex Walker

Die Wundertüte Ein Periskop bauen

In Zeiten von Überwachungskameras und der NSA-Affäre wirkt ein Periskop altmodisch. Doch mithilfe einer alten Milchtüte kann man Dinge sehen, die man ohne nicht sieht. Von
Aus der Serie: Wundertüte ZEITmagazin Nr. 17/2015

Detektiv spielen, selbst ermitteln, das ist ein Kindertraum. Es hilft dabei, wenn man andere beobachten kann, ohne dass die einen sehen – etwa, indem man mit einem Periskop um die Ecke guckt. Ulrich Bohlken kann erklären, wie man sich ganz einfach eines baut. Als evangelischer Diakon bildet er in Oldenburg Jugendliche für die ehrenamtliche Jugendarbeit aus – und auf seiner Website Ullis Materialbörse findet man diese Bauanleitung. Man braucht nur eine ausgewaschene Milchtüte oder einen länglichen Schuhkarton, dazu noch einen Cutter, etwas Klebeband und zwei kleine Spiegel. Zuerst schneidet man aus dem Karton, wie in der Abbildung gezeigt, zwei kleine Fenster heraus. Nun werden die Spiegel so ins Innere der Schachtel geklebt, dass sie einander gegenüberliegen und mit den spiegelnden Flächen zueinanderzeigen. Beide Spiegel müssen gleich schräg eingeklebt werden. Schachtel verschließen, zukleben und den nächsten Übeltäter ausfindig machen.

Mitarbeit Corinna Liebreich

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