Deutschlandkarte Private Kunstsammlungen

Aus der Serie: Deutschlandkarte ZEITmagazin Nr. 18/2015

Die Kunstsammlung, die jüngst die meisten Schlagzeilen machte, war wohl die von Cornelius Gurlitt. Wir erinnern uns: Ende 2013 berichtete die Presse, dass in der Schwabinger Wohnung des mittlerweile verstorbenen Mannes ein spektakulärer Kunstbestand beschlagnahmt wurde. Niemals hätte er die Bilder freiwillig der Öffentlichkeit präsentiert. Die Besitzer der Sammlungen auf unserer Karte freuen sich dagegen über Besucher. Frieder Burda hat in Baden-Baden ein Museum für sie errichtet. Erika Hoffmann empfängt Interessierte in ihrem Berliner Zuhause – vorausgesetzt, sie ziehen sich Filzpantoffeln über die Füße. Traditionell sind Museen Einrichtungen der öffentlichen Hand. In den neunziger Jahren hat es angefangen, dass immer mehr Sammler ihre privat finanzierten Kunsträume für die Allgemeinheit öffnen. Vor allem im Süden, wo man das Geld für hochkarätige Kunst hat. Und in Berlin, seit einigen Jahren ein Zentrum der europäischen Kunstszene. Erst kamen die Künstler und dann die Sammler.

Quelle: BMW Art Guide by Independent Collectors

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